Henry Mowbray Howard, OBE (* 1. Juni 1873 in Washington, D.C.; † 16. Januar 1953 in Kensington, LondonHenry Mowbray Howard (1873–1953), Webseite im Portal wikitree.com, abgerufen am 21. September 2019) war ein britisch-US-amerikanischer Marinemaler der Düsseldorfer SchuleMuseum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, ) sowie ein Offizier der Royal Navy.

Leben Howard, Spross des katholischen englischen Adelsgeschlechts Howard aus der Linie der Dukes of Norfolk, war ein Sohn des britischen Diplomaten Sir Henry Howard (1843–1920) aus dessen Ehe mit der US-Amerikanerin Cecilia Dowdall Riggs (1844–1907).Burke’s Peerage. 2003, Band 2, Seite 2908 Von seinem Vater wurde Howard nach Düsseldorf geschickt, um zu studieren und die deutsche Sprache zu erlernen. Ab November 1890 wohnte er dort bei einer Familie Brüning. Ein Sohn der Familie empfahl ihm eine Ausbildung bei dem Marinemaler Carl Becker. Im Haus der Brünings wohnte damals auch der Industriellensohn Fritz Thyssen.Simone Derix: Die Thyssens. Familie und Vermögen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2016, ISBN 978-3-506-77974-8, S. 244, Fußnote 46 (Google Books)Johannes Gramlich: Die Thyssens als Kunstsammler. Investition und symbolisches Kapital (1900–1970). Ferdinand Schöningh, Paderborn 2015, ISBN 978-3-506-77981-6, S. 115 (Google Books) Mit ihm und dessen Bruder Heinrich freundete er sich dauerhaft an.Simone Derix: Transnationale Familien. In: Jost Dülffer, Wilfried Loth (Hrsg.): Dimensionen internationaler Geschichte. Oldenbourg Verlag, München 2012, ISBN 978-3-486-71260-5, S. 347 (Google Books) In den Jahren 1891 bis 1893 besuchte Howard die Kunstakademie Düsseldorf. Dort war er Schüler der Elementarklasse von Heinrich Lauenstein., Webseite im Portal archive.nrw.de (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen) Später wurde er Schüler von Fernand Cormon in Paris. In den Jahren 1905/1906 lebte er in Kansas City (Kansas).Howard, Herbert (Henry) M. In: Susan V. Craig: Biographical Dictionary of Kansas Artists (active before 1945). University of Kansas, Edition Juli 2009, S. 180 (PDF)

Am 24. April 1917 heiratete er in London Norah Florence Annie Dunlop-Watson (1885–1974), die Tochter des Majors John Dunlop-Watson. Das Paar hatte zwei Kinder.

Howard diente als Seeoffizier der Royal Navy und stieg bis in den Rang eines Commanders der Royal Naval Volunteer Reserve auf. Er kämpfte im Ersten und Zweiten Weltkrieg. 1940 war Howard britischer Verbindungsoffizier im französischen Marineministerium.Simone Derix: Die Thyssens. Familie und Vermögen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2016, ISBN 978-3-506-77974-8, S. 394 (Google Books) Für seine militärischen Leistungen wurde er als Ritter in die französische Ehrenlegion und als Officer in den Order of the British Empire aufgenommen.

Literatur Howard, Henry Mowbray. In: Gothaischer genealogischer Hofkalender. Justus Perthes, Gotha 1913, S. 7. Henry Mowbray Howard, O.B.E. In: Debrett’s Peerage & Baronetage 2008. Debrett’s Limited, London 2008, ISBN 978-1-87052-080-5, S. 1064.

Weblinks

Henry Mowbray Howard, Datenblatt im Portal exhibitions.univie.ac.at (Universität Wien) Henry Mowbray Howard, Webseite im Portal mutualart.com Henry Mowbray Howard, genealogisches Datenblatt im Portal wc.rootsweb.com

Einzelnachweise

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