(2896) Preiss (1931 RN; 1934 NT; 1964 RF; 1970 GV1; 1977 PH; 1983 AM2; A908 UA) ist ein ungefähr sieben Kilometer großer Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 15. September 1931 vom deutschen (damals: Weimarer Republik) Astronomen Karl Wilhelm Reinmuth an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl auf dem Westgipfel des Königstuhls bei Heidelberg (IAU-Code 024) auf der Halbinsel Krim (IAU-Code 095) entdeckt wurde.

Benennung

(2896) Preiss wurde 1992 nach Günter Preiss (* 1929) anlässlich dessen Pensionierung als Anwalt und Verwalter der Max-Planck-Gesellschaft benannt. Er war maßgeblich am Aufbau und der Entwicklung des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg sowie des vom Institut betriebenen Calar-Alto-Observatoriums (IAU-Code 493) am Calar Alto in der Provinz Almería (Spanien) beteiligt. Gleiches gilt für sein Engagement am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. Die Benennung wurde vom deutschen Astronomen Hans Elsässer vorgeschlagen und von den deutschen Astronomen Gerhard Klare und Lutz D. Schmadel unterstützt.

Siehe auch

Liste der Asteroiden, Nummer 2501 bis 3000

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Hauptgürtelasteroid unter 50 km Durchmesser Kategorie:Astronomisches Objekt (entdeckt von Karl Wilhelm Reinmuth)