Eduard Horst (* 20. November 1893 in Köln; † August 1966 in Bad HonnefHonnefer Volkszeitung, 8. August 1966, S. 3 (zeitpunkt.nrw)) war ein deutscher Landschafts-, Porträt- und Glasmaler der Düsseldorfer Schule.Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, ; 2,5 MB).

Leben

Horst, Spross einer Kölner Industriellenfamilie, studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Lange Zeit lebte er in Köln, später in Bad Honnef, wo er ein großbürgerlich anmutendes Atelier unterhielt und ein vielschichtiges, großenteils undatiertes Werk hinterließ. Freundschaftliche Kontakte pflegten er und seine Ehefrau zu dem Maler Carlo Mense.Angelika Storm-Rusche: Werke aus Bad Honnef unterm Hammer. Artikel vom 29. August 2008 im Portal general-anzeiger-bonn.de, abgerufen am 21. September 2019. Als Oberbürgermeister von Köln ließ sich Konrad Adenauer 1928 von Horst porträtieren.Nelli Morkel: , Webseite vom 17. Oktober 2013 im Portal report-k.de, abgerufen am 21. September 2019.Jörg Engelbrecht: Rheingold. Menschen und Mentalitäten im Rheinland. Eine Landeskunde. Böhlau, Köln 2003, ISBN 978-3-4120-3099-5, S. 29. Horst, ein gläubiger Katholik, fertigte eine Vielzahl von Kirchenfenstern im Rheinland,Forschungsstelle Glasmalerei im 20. Jahrhundert e.V.: Horst, Eduard, Webseite im Portal glasmalerei-ev.net, abgerufen am 21. September 2019. etwa für die Kirchen St. Maria Königin in Bergneustadt-Wiedenest,Michael Hesse: Der Architekt und die Künstler. In: Thema: St. Maria Königin (PDF; 997 kB; im Portal oberbergmitte.de). für St. Germanus in Wesseling, für St. Lambertus in Hückelhoven oder für St. Mariä Heimsuchung in Rhöndorf. Die Entstehung der Fenster von St. Mariä Heimsuchung steht in Bezug zum damaligen, in Rhöndorf wohnenden Bundeskanzler Adenauer, finden sich darauf doch Rosen und Indianer, die auf die Biografie Adenauers verweisen.Ursula Gilbert, Michael Klein: 111 Orte im Siebengebirge die man gesehen haben muss. Emons Verlag, Köln 2016, ISBN 978-3-96041-092-8 (Google Books). Das dortige Fenster St. Konrad war ein Geschenk der deutschen Bischöfe an Adenauer zu dessen 80. Geburtstag.Rudolf Amelunxen: Ehrenmänner und Hexenmeister. Erlebnisse und Betrachtungen. Olzog, München 1960, S. 117 f.

Literatur Otto Klein: Der Kirchenmaler Eduard Horst. In: Die christliche Kunst. Monatsschrift für alle Gebiete der christlichen Kunst und der Kunstwissenschaft sowie für das gesamte Kunstleben. Band 33 (1936), S. 140 ff.

Weblinks

Eduard Horst, Datenblatt im Portal rkd.nl (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie)

Einzelnachweise

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