mini|Joseph Carl Schöpp (rechts) als scheidender Leiter des Carl-Schurz-Hauses mit seinem Nachfolger Heinrich Siegmann (1989) Joseph Carl Schöpp (* 10. April 1939 in Wagstadt, Protektorat Böhmen und Mähren) ist ein deutscher Amerikanist.
Leben Joseph Carl Schöpp studierte Philosophie, Latinistik, Anglistik und Amerikanistik an den Universitäten Würzburg, Freiburg im Breisgau, Dublin und Yale. Von 1970 bis 1978 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien (Abteilung Kultur) tätig,Ehemalige Mitarbeiter. In: jfki.fu-berlin.de. Abgerufen am 3. März 2026. einer Einrichtung der FU Berlin, wo er 1971 mit einer Dissertation über Allen Tate promoviert wurde. Nach der Habilitation 1984 an der FU Berlin lehrte Schöpp sowohl dort als auch an den Universitäten Mannheim, Tübingen und Stuttgart. Zudem hatte er eine Gastprofessur an der Purdue University inne. Über Freiburg kam er schließlich nach Hamburg.Das Studium wird oft nur im Zweitberuf betrieben. In: Die Welt. 2. November 1999. Abgerufen am 3. März 2026. Von 1989 bis zur Emeritierung 2004 lehrte er als Professor (C4) für Amerikanistik an der Universität Hamburg.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Literatur und Kultur des Transzendentalismus, der amerikanischen Moderne und Postmoderne.
Schriften (Auswahl) Allen Tate. Tradition als Bauprinzip dualistischen Dichtens. Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft. Bonn 1975, ISBN 3-416-01027-2. Ausbruch aus der Mimesis. Der amerikanische Roman im Zeichen der Postmoderne. München 1990, ISBN 3-7705-2596-5. Bettina Friedl als Herausgeber: Deciphering the darkness of the past. Essays zur amerikanischen Literatur. Trier 1999, ISBN 3-88476-381-4. als Herausgeber mit Martin Klepper: Transatlantic Modernism. Heidelberg 2001, ISBN 3-8253-1221-6.
Weblinks Prof. Dr. Joseph C. Schöpp Schöpp, Joseph Carl im Hamburger Professorenkatalog
Einzelnachweise
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