In der kreisfreien Stadt Wuppertal gibt es an neun Orten russische und sowjetische Kriegsgräberstätten aus beiden Weltkriegen. Diese Gräber liegen sehr oft am äußersten Rand eines Friedhofs und sind schwer zu finden. Das Gräbergesetz In Deutschland garantiert die Unverletzlichkeit dieser Gräber. Deshalb sind sie manchmal auch als Einzelgrabanlage auf ansonsten abgeräumten Gräberfeldern zu finden. Die Kosten für die Grabpflege übernimmt die Bundesrepublik.

Bild Ort Lage Adresse Weblink Wuppertal-Uellendahl Am Deckershäuschen Katholischer Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für 228 sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs. Wuppertal-Schöller Schöllerweg Städtischer Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für drei sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs. Wuppertal-Langerfeld Zu den Dolinen Katholischer Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für 96 ausländische Opfer des Zweiten Weltkriegs, darunter 33 aus der Sowjetunion. Wuppertal-Heckinghausen Theodor-Fontane-Straße Evangelischer Friedhof Norrenberg (Grabanlage) Grabstätte für 76 sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs, darunter zwei Zwangsarbeiterkinder. Wuppertal-Zoo Königshöher Weg Ehrenfriedhof Königshöhe (Kriegsgräberstätte 1. Weltkrieg) Grabstätte für sieben russische Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs. Wuppertal-Cronenberg Solinger Straße Reformierter Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für sowjetische Zwangsarbeiter. Wuppertal-Clausen Weinberg Jüdischer Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für sowjetische Zwangsarbeiter. Wuppertal-Barmen Hugostraße Jüdischer Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für 15 sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs. Wuppertal-Heidt Lönsstraße Ehrenfriedhof Lönsstraße (Grabanlage) Grabstätte für sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs.

Weblinks Sowjetische Kriegsgräberstätten in Deutschland

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