Yang Quan (; Lebensdaten unbekannt), zi: Deyuan 德渊, war ein chinesischer Philosoph und Atheist zur Zeit der Westlichen Jin-Dynastie (265–316). Yang stammte aus dem heutigen Shangqiu in der Provinz Henan. Er verbrachte fast sein ganzes Leben damit, Astronomie, Geographie, Kalender, Agronomie, Medizin und Philosophie zu studieren. Er ist Verfasser der Abhandlung Wuli lunvgl. Wulilun 物理論 "On the Order of Things" - chinaknowledge.de ( „Über die Natur der Dinge“).Im Hanyu da zidian wurde die Ausgabe des von Sun Xingyan herausgegebenen Pingjinguan congshu herangezogen. Yang behauptete in dem Werk, dass Wasser es sei, welches Himmel und Erde errichte (立 lì), und qì (气)Zur qi-Theorie im alten China, vgl. Hu Chang-Wei: Vacuum, Space-Time, Matter and the Models of Smarandache Geometry. 2012, S. 27 ff.* die Substanz, die Himmel und Erde und alles andere im Universum ausforme. Die Existenz von Göttern oder Geistern schloss er in seinem Denken aus. Alles in allem war Yang ein Philosoph des alten naiven Materialismus. Zum Begriff vgl. 古代朴素唯物主义; engl. ancient naive materialism.vgl. den Artikel: „Yang Quan“, in: Han-Ying Zhongguo zhexue cidian. Kaifeng 2002, S. 356
Schriften Wuli lun ()
Einzelnachweise und Fußnoten
Literatur 汉英中国哲学辞典. 开封 2002 Zhongguo wushenlun shi () in: Dangdai Zhongguo xuezhe daibiaozuo wenku . Beijing: Zhongguo shehui kexue chubanshe 中国社会科学出版社, 2011, ISBN 978-7-5004-0756-0 (2 Bde.)
Weblinks “所以立天地者,水也。 成天地者,气也。水土之气,升而为天”
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