Schaumstabilisatoren (Auswahl) 250px
Laurinsäure-N,N-(2-hydroxyethyl)-amid (Hauptbestandteil von Cocamide DEA) 150px
4-Methyl-2-pentanol (MIBC)
Ein Schaumstabilisator ist ein Zusatzstoff zur Verlängerung der Lebensdauer von Schäumen.
Anwendung (Auswahl)
Körperpflege In Körperpflegemitteln wie Shampoos werden den waschaktiven Stoffen geringe Mengen an Schaumstabilisatoren zugesetzt, um beim Waschen ein unerwünscht schnelles Zusammensinken des Schaums zu verhindern.Otto-Albrecht Neumüller (Herausgeber): Römpps Chemie Lexikon, Frank’sche Verlagshandlung, Stuttgart, 1983, 8. Auflage, S. 3704, ISBN 3-440-04513-7. Dafür werden oft Alkansäure-N,N-bis(hydroxyalkyl)-amideHans-Dieter Jakubke, Ruth Karcher (Koordinatoren): Lexikon der Chemie in drei Bänden, Spektrum Verlag, Heidelberg, Band 3, 1999, ISBN 3-8274-0381-2, S. 204. (Fettsäurealkanolamide, z. B. Cocamid DEA) verwendet.
Herstellung von Polyurethanschäumen Bei der Herstellung von Polyurethanschaum werden den Reaktionspartnern Polyisocyanat/Polyol/Wasser neben Emulgatoren auch Schaumstabilisatoren zugesetzt. Letztere stabilisieren den durch die Bildung von Kohlendioxid (CO2) aufsteigenden Schaum bis zur Aushärtung.Konrad Uhlig: Polyurethan-Taschenbuch, Carl Hanser Verlag München, Wien, 1998, S. 128–131, ISBN 3-446-18913-0. Als Schaumstabilisatoren werden spezielle Silicium-organische Verbindungen eingesetzt.
Flotation In der Flotation werden verschiedene Stoffe und Stoffgemische zur Schaumstabilisierung eingesetzt. Zu diesen Additiven zählen
Kiefernöl, diverse Alkohole, wie 4-Methyl-2-pentanol (MIBC), Polyglycole und Xylenole.
Siehe auch Entschäumer, Stoffe, die die Schaumbildung unterdrücken sollen. Einzelnachweise
Kategorie:Kosmetischer Inhaltsstoff Kategorie:Schaumstoff