Wilhelm Huber (* 1954 in Kempten) ist ein deutscher Architekt. mini|Caritas-Pirckheimer-Haus, Eichstätt
Werdegang Willi Huber begann 1971 mit einer zweijährigen Bauzeichnerlehre und studierte von 1976 bis 1980 Architektur an der FH München, u. a. bei Hubert Caspari und Werner Fauser. Nach seinem Abschluss arbeitete er von 1980 bis 1985 bei Fauser in München und bei Zwerch Girsberger in Kempten. Anschließend folgten vier Jahre bei Karljosef Schattner im Diözesan- und Universitätsbauamt in Eichstätt. 1989 gründete er ein Architekturbüro mit seiner Frau Maria in Kempten; sie arbeitete zwischen 1976 und 1979 bei Franz Ruf in München. 1991 wurde Huber in den BDA berufen. Seit 2015 führen Willi und Maria Huber das Büro mit ihrem Sohn Felix Huber in Kempten.
Kontroversen löste 2014 sein aufwendiger Entwurf für einen neuen Sakramentsaltar im Augsburger Dom aus.Kritik an kostspieligem Altar im Augsburger Dom augsburger-allgemeine.deEin Hauch von Limburg sueddeutsche.de Er wurde dann 2016 in vereinfachter Form realisiert.Umstrittener neuer Altar ersetzt Sakramentsaltar
Lehrtätigkeit und Gestaltungsbeiräte
Zwischen 1997 und 2005 hatte Huber Lehraufträge an der FH München und der FH Augsburg inne. Zwischen 2005 und 2008 war er Lehrbeauftragter für Sakrales Bauen an der Hochschule München. Von 2006 bis 2009 war Huber Mitglied im Gestaltungsbeirat der Stadt Tübingen und von 2011 bis 2014 war er Mitglied im Gestaltungsbeirat der Stadt Biberach.
Bauten mini|Studentenwohnheim, Ingolstadtmini|Huber-Kapelle, Emersackermini|Künstlerhaus Kempten Bauwerke von Huber wurden unter anderem von Architekturfotografen Peter Bonfig und Jens Weber dokumentiert. Beteiligte Künstler am Bau waren u. a. Alf Setzer und Christian Hörl.
Als Mitarbeiter im Diözesanbauamt Eichstätt: 1985–1988: Mensa der Katholischen Universität, Eichstätt
Eigene Arbeiten mit Maria Huber: 1985–1988: Umbau Haus Rindfleisch, Eichstätt mit Karljosef Schattner 1989–1992: Kreisalten- und Pflegeheim, Bad Wörishofen 1993–1994: Geschäftshaus Heim, Durach mit Erich Kessler 1992–1995: Caritas-Pirckheimer-Haus, Eichstätt mit Erich Kessler 1993–1995: ZUM, Kempten 1994–1996: Haus Huber mit Büro, Leiterberg (Landschaftsarchitektur: Felix Huber) 1994–1996: Wallmeisterhaus, Ulm mit Karljosef Schattner und Dieter Kienast 1999: Umbau Praxis Dr. Diener, Eichstätt 1993–2001: Erweiterung Hörgeräte Egger, Kempten 1999–2002: Studentenwohnheim, Ingolstadt 2000–2002: Umbau Mühle, Biberbach 2009–2012: Um- und Neubau Realschule an der Salzstraße, Kempten 2009–2012: Bürogebäude „S4 Gebäude an der Stadtmauer“, Kempten 2013–2014: Sanierung Künstlerhaus Kempten 2014–2016: Sakramentsaltar im Augsburger Dom, AugsburgSpirituelle Landmarken. In: Augsburger Allgemeine vom 6. Juli 2018 2017: Huber-Kapelle, EmersackerEin Ort der Stille, der provoziert augsburger-allgemeine.de 2020: Schülerheim Bayernkolleg, Augsburg mit Norbert Diezinger
Auszeichnungen und Preise 1997: BDA-Preis Bayern für Seniorenwohnanlage, Eichstätt 2001: Architekturpreis Ziegelforum für Umbau und Erweiterung Hörgeräte Egger, Kempten 2002: Thomas Wechs Preis für Erweiterung Hörgeräte Egger 2015: Thomas Wechs Preis für Bürogebäude „S4 Gebäude an der Stadtmauer“, Kempten
Ausstellungen 2006: Kunsthalle, Kempten
Literatur
a+u 1998:05 Feature: Wooden Architecture Bayerische Architektenkammer (Hrsg.): Architekturpolitik in Bayern. München 2002 Bayerische Architektenkammer (Hrsg.): Architektur Jahrbuch Bayern 2003. Callwey Verlag, München 2003 Architekturforum Allgäu: P 059–P 117. Architektur im Allgäu 2006–2015. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2017 Edition:Schwaben | Sonderausgabe Architektur SA 02/2018
Weblinks architekturbuero-huber.de
Belege
Kategorie:Architekt (Kempten (Allgäu)) Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1954 Kategorie:Mann