Der Einfarb-Mistelfresser (Dicaeum minullum) ist eine Vogelart aus der Familie der Mistelfresser (Dicaeidae).P. H. Barthel, C. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Die Vögel der Erde - Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen, 3. ergänzte Auflage, 2022, PDF
Der Vogel kommt vom Himalaya über Indonesien bis Taiwan vor.
Früher wurde die Art zusammen mit dem Nilgirimistelfresser (Dicaeum concolor) und dem Andamanen-Mistelfresser (Dicaeum virescens) als konspezifisch betrachtet, wurde aber 2005 in drei eigenständige Arten aufgespalten.IOC World Bird List 15.2 Dippers, leafbirds, flowerpeckers, sunbirdsP. C. Rasmussen und J. C. Anderton: Birds of South Asia. The Ripley Guide. 2005, Smithsonian Institution and Lynx Edicions, ISBN 84-87334-67-9
Das Verbreitungsgebiet umfasst tropischen oder subtropischen feuchten Tiefwald.G. M. Kirwan und P. F. D. Boesman: Plain Flowerpecker (Dicaeum minullum), version 2.0. In: J B. K. Keeney und P. N. Maleko (Herausgeber): Birds of the World. 2021, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Dicaeum minullum
Der e Artzusatz kommt von .J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3.
Merkmale Der Vogel ist 7–9 cm groß, wiegt zwischen 4 und 6 g. Die Oberseite ist grau bis oliv-braun mit hellem Überaugenstreif, hellen Ohrdecken und heller Unterseite. Iris, Beine und der leicht gebogene, kurze Schnabel sind dunkel, der Schwanz ist kurz.
Geografische Variation Es werden folgende Unterarten anerkannt:AviList Core Team. 2025. AviList: The Global Avian Checklist, v2025. AviList.v2025J. F. Clements, P. C. Rasmussen, T. S. Schulenberg, M. J. Iliff, J. A. Gerbracht, D. Lepage, A. Spencer, S. M. Billerman, B. L. Sullivan, M. Smith und C. L. Wood: The eBird/Clements Checklist of Birds of the world: v2025, 2025, Version 2025. Abgerufen am 23. Januar 2026 D. m. minullum , 1870, Nominatform – Hainan D. m. olivaceum , 1875 – Himalayaausläufer von Nepal, Nordostindien, Bangladesch, Myanmar, Süden Chinas (Sichuan bis Xizang, Yunnan, Guangxi und Guangdong), Thailand und Indochina D. m. uchidai , 1920 – Taiwan D. m. borneanum , 1925 – Malaiische Halbinsel, Sumatra, nördliche Natuna-Inseln und Borneo D. m. sollicitans , 1901 – Java und Bali
Stimme Der Ruf des Männchens wird als „tik-tik-tik“ oder „chirp-chirp-chirp“, scharfes „chek“ oder sehr kurzes Stakkato von „chrik“ beschrieben.
Lebensweise Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten, gerne Spinnen, Feigen, Früchte und Nektar von Misteln.
Die Brutzeit liegt zwischen März und September in Nepal und Nordostindien, auf den Andamanen zwischen Mai und Juni.
Gefährdungssituation Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).
Weblinks
Macaulay Library
Einzelnachweise
Kategorie:Mistelfresser