mini|Katholische Kapelle Heilige Familie

Hohenhäusling ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Stadelhofen im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Die Gemarkung Hohenhäusling liegt teils auf dem Gemeindegebiet von Stadelhofen, teils auf dem Gemeindegebiet von Scheßlitz. Sie hat eine Fläche von 6,242 km² und ist in 830 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7520,04 m² haben. In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Kübelstein.

Geografie Das Dorf liegt am Röschenbberg (), einer Erhebung in der Fränkischen Schweiz. Im Nordwesten ist ein aus drei Windrädern bestehender Windpark. Die Kreisstraße BA 31 führt nach Königsfeld (3,7 km südöstlich) bzw. zur Bundesstraße 22 (0,8 km nordwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Steinfeld zur B 22 (2 km nordöstlich).

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hohenhäusling aus 11 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Scheßlitz aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Scheßlitz. Grundherren waren das Domkapitel Bamberg: 3 Sölden; der Bamberger Kollegiatstift St. Jakob: 1 Sölde, 1 Gütlein; das Nonnenkloster zum Heiligen Grab: 3 Sölden; die Pfarrei Steinfeld: 1 Sölde, 1 Gütlein; die Gemeinde (1 Gemeindehaus).W. Weiß: Bamberg, S. 131f.

Im Jahre 1802 kam Hohenhäusling an das Kurfürstentum Bayern. Im Zuge des Gemeindeedikts wurde 1811 das Steuerdistrikt Hohenhäusling gebildet, zu dem Kübelstein gehörte. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Hohenhäusling, die deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt war. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Scheßlitz zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Scheßlitz (1919 in Finanzamt Scheßlitz umbenannt, ab 1928 Finanzamt Bamberg-Land). Ab 1862 war das neu gebildete Bezirksamt Bamberg I für die Verwaltung zuständig, seit dessen Auflösung im Jahr 1929 ist es das Bezirksamt Bamberg (1939 in Landkreis Bamberg umbenannt). Die Gerichtsbarkeit lag weiterhin beim Landgericht Scheßlitz (1880 in Amtsgericht Scheßlitz umbenannt, seit 1932 Amtsgericht Bamberg).W. Weiß: Bamberg, S. 249. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 6,231 km².

Am 30. April 1978 wurde die Gemeinde Hohenhäusling im Zuge der Gebietsreform in Bayern aufgelöst: Hohenhäusling wurde nach Stadelhofen eingegliedert, Kübelstein kam nach Scheßlitz.

Baudenkmäler In Hohenhäusling gibt es zwei Baudenkmäler: Katholische Kapelle Heilige Familie Feldkapelle

ehemaliges Baudenkmal Wegweiserstein

Bodendenkmäler In der Gemarkung Hohenhäusling gibt es vier Bodendenkmäler.

Einwohnerentwicklung Gemeinde Hohenhäusling Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970Einwohner 171 178 202 204 214 204 208 220 232 246 228 222 223 225 243 239 233 214 216 295 269 253 191 224HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 34 35 37 38 40 40 41 40 Quelle

Ort Hohenhäusling Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2021Einwohner 69 75 76 69 87 71 109 64 81 55 82Häuser 13 12 12 13 15 15 16 Quelle

Religion Hohenhäusling ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Martin (Steinfeld) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Bamberg Kategorie:Geographie (Stadelhofen) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bamberg) Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Gemeindeauflösung 1978 Kategorie:Gemarkung im Landkreis Bamberg