mini|Parkanlage mini|Historisches Foto der Hauptstraße Hacıkənd (ASE, Bd. 5 S. 396 unter Кировабад, Bd. 10 S. 155/, , Karte: ) ist eine Siedlung und Exklave der Stadt Gəncə, umschlossen vom Rayon Göygöl, in Aserbaidschan. Die Siedlung hat knapp 500 Einwohner.
Geschichte Hacıkənd wurde 1870 auf dem Anwesen von Hacı Mir Qasım gegründet; daher der Name, der ‚Hadschis Dorf‘ bedeutet.Azərbaycan toponimlərinin ensiklopedik lüğəti (2007), Bd. 1, S. 220 Es gibt auch Belege für eine frühere armenische Besiedlung. Später machten deutsche Kolonisten aus Helenendorf (ab 1938 Xanlar) und Beamte aus Gəncə den Ort zu einer Sommerresidenz.
1943 wurde Hacıkənd eine eigene Verwaltungseinheit im Rayon Xanlar.Азербайджанская ССР: административно-территориальное деление (1961), S. 126. In den 1960er-Jahren kam die Siedlung zur Stadt Kirovabad (ab 1989 Gəncə), wo sie von 1999 bis 2024 zusammen mit dem Kurort Göygöl am gleichnamigen See eine Gemeinde bildete. Seitdem gehören beide Siedlungen innerhalb von Gəncə zur Gemeinde Kəpəz.Gesetz vom 7. Dezember 1999 in der Fassung vom 18. Oktober 2024
In der 1895 geweihten russisch-orthodoxen Kircheİlkin Məmmədzadə: Overview of the history of Russian Orthodox Christian monuments in Ganja. In: Scientific work: international scientific journal. Bd. 17 (2023) Nr. 12, S. 26–31. wurde 2018 eine Zweigstelle der Stadtbibliothek von Gəncə eröffnet.qafqazinfo.az: Hacıkənddə yeni kitabxana açıldı (18. Mai 2018).
Söhne des Ortes In Hacıkənd geboren wurden: Boris Hagelin (1892–1983), schwedischer Unternehmer und Kryptograph Iwan Issakow (1894–1967), sowjetischer Flottenadmiral
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Aserbaidschan Kategorie:Gəncə