Der Geradschwanzdrongo (Dicrurus ludwigii) ist eine Vogelart aus der Familie der Drongos.Geradschwanzdrongo, in Avibase - Die Weltvogel-Datenbank
Die e Namensbezeichnung bezieht sich auf Baron von Ludwig.J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3.B. Beolens, M. Watkins: Whose Bird?: Common Bird Names and the People They Commemorate, Christopher Helm, London, 2003
Er kommt im südlichen Afrika vor in Angola, der Demokratischen Republik Kongo, in Guinea-Bissau, Kenia, Malawi, Mosambik, Sambia, Simbabwe, Somalia, Südafrika, Eswatini und Tansania.
Das Verbreitungsgebiet umfasst eine Vielfalt von Waldgebieten, gerne an Waldrändern, Schneisen, Lichtungen bis 2000 m Höhe.G. Rocamora und D. Yeatman-Berthelot: Square-tailed Drongo (Dicrurus ludwigii), version 1.0. In: S. M. Billerman, B. K. Keeney, P. G. Rodewald und T. S. Schulenberg (Herausgeber): Birds of the World. 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Dicrurus ludwigiiT. Stevenson, J. Fanshawe: Birds of East Africa. Kenya, Tanzania, Uganda, Rwanda, and Burundi. Princeton University Press, 2002, ISBN 978-0-691-12665-4.
Beschreibung Der Geradschwanzdrongo ist 18 bis 19,6 cm groß und wiegt 25 bis 35 g und damit der kleinste afrikanische Drongo mit nur leicht gegabeltem, nahezu rechteckig endenden Schwanz von 85–95 mm Länge. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht. Der Drongo ist durchgehend schwarz. Im Gegensatz zum größeren Trauerdrongo hat er keinen blassen Flügelfleck. Die Nominatform hat scharlachrote Augen. Jungvögel sind stumpf, bräunlich auf den Flügeldecken gefleckt und heller gestreift auf der Unterseite.
Stimme Der Ruf des Männchens wird als ruffreudig mit ausgedehntem Repertoire an wiederholten Rufen wie "tyip-tyip" beschrieben.
Geografische Variation Es werden folgende Unterarten anerkannt:AviList Core Team. 2025. AviList: The Global Avian Checklist, v2025. AviList.v2025World Bird List 15.2 Orioles, drongos, fantails D. l. saturnus , 1976 – Angola, Demokratische Republik Kongo (Katanga) und Sambia D. l. muenzneri , 1915 – Somalia, Kenia und Tansania D. l. tephrogaster , 1975 – Malawi, Simbabwe und Mosambik D. l. ludwigii (, 1834) – , Nominatform – Mosambik, Südafrika und Eswatini
Die vormals mit aufgeführte Unterart D. l. sharpei , 1879 – wird als eigenständige Art Sharpedrongo (Dicrurus sharpei) anerkannt.J. Fuchs, J. Fjeldså und R. C. K. Bowie: Diversification across major biogeographic breaks in the African Shining/Square-tailed Drongos complex (Passeriformes: Dicruridae). In: Zool. Scripta 2017, doi: 10.1111/zsc.12191.
Lebensweise Die Nahrung besteht aus Insekten, im Wesentlichen Nachtfalter, Wanderheuschrecken, Fangschrecken, ·Käfer, Termiten.
Die Brutzeit liegt zwischen Februar und Juni nördlich des Äquators und zwischen September und April südlich davon.
Gefährdungssituation Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).
Literatur A. Smith: Edolius ludwigii. In: South African Quarterly Journal. 1834, Bd. 2, S. 144.
Weblinks
Macaulay Library
Dicrurus ludwigii auf Briefmarken
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Drongos