mini|Sicards Skulptur von George Sand (Photo mit dem Künstler) mini|La Convention Nationale (Der Nationalkonvent)Paris, Panthéon: Denkmal Nationalkonvent von François Sicard, auf dem Sockel die Inschrift: Vivre libre ou mourir „Lebe frei oder stirb“ (in der Apsis des Panthéons in Paris) mini|
François-Léon Sicard (geboren 21. April 1862, Tours; gestorben 8. Juli 1934 in Paris) war ein französischer Bildhauer. Er gilt als einer der talentiertesten und doch größtenteils künstlerisch schwer fassbaren Bildhauer des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten umfassen Beiträge zum Skulpturenkomplex des Louvre sowie zahlreiche Skulpturen auf der ganzen Welt.
Sicard wurde in Tours geboren. Er studierte bei Louis-Ernest Barrias und ist bekannt für seine Bildhauerarbeiten und glühend patriotischen Originalkunstwerke. Trotz seiner Fruchtbarkeit und Arbeit in ganz Europa ist überraschend wenig über ihn bekannt. Seine Werke sind denen von Gustave Crauk (1827–1920) und Antoine-Augustin Préault (1809–1879) recht ähnlich, und möglicherweise hat er mit Crauk zusammengearbeitet.
Er war Mitglied der Académie des Beaux-Arts. 1891 gewann er den Prix de Rome.
Werke (Auswahl) Le Bon Samaritain (Der barmherzige Samariter) Oedipe et le Sphinx (Ödipus und die Sphinx) Archibald-Brunnen im Hyde Park, Sydney, Australien vier Atlanten des Hôtel de ville in Tours, ca. 1900, Architekt Victor Laloux Autel de la Convention nationale oder Autel républicain (Panthéon, Paris, 1913)
Galerie
Einzelnachweise und Fußnoten
Literatur Daniel Cady Eaton: A Handbook of Modern French Sculpture. Dodd, Mead and Company, 1918, S. 273–274 Philippe Bélaval: POUR FAIRE ENTRER LE PEUPLE AU PANTHÉON. Rapport à Monsieur le Président de la République. 2013
Weblinks
François Léon Sicard Biographie François Sicard
Kategorie:Bildhauer (Frankreich) Kategorie:Mitglied der Académie des Beaux-Arts Kategorie:Träger des Prix de Rome Kategorie:Person (Paris) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1862 Kategorie:Gestorben 1934 Kategorie:Mann