Brahin (; ) ist eine Siedlung städtischen Typs im Südwesten der belarussischen Homelskaja Woblasz und das administrative Zentrum des Rajons Brahin mit etwa 3700 Einwohnern.Städte in Belarus auf pop-stat.mashke.org; abgerufen am 13. August 2019.
Geschichte mini|links|Zentraler Platz mit Denkmal des Liquidators Wassili Ignatenko mini|Zentrales Kaufhaus und Kulturzentrum Die Ortschaft wurde als eine der größten Städte des Fürstentums Kiew 1147 erstmals in der Hypatiuschronik schriftlich erwähnt.Ortsgeschichte Brahin auf bragin.gomel-region.by; abgerufen am 13. August 2019. Bei Brahin wurde 1807 ein nach der Ortschaft benannter Meteorit gefunden.
Infolge der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl im 45 km südlich liegenden Kernkraftwerk Tschernobyl wurde die Siedlung, wie der gesamte Rajon, 1986 radioaktiver Kontamination ausgesetztGeografie auf bragin.gomel-region.by; abgerufen am 13. August 2019. und ist seitdem eine der am stärksten von der Katastrophe betroffenen Ortschaften.Tschernobyl in Belarus: Verbergen Behörden die Wahrheit über Strahlung? auf currenttime.tv vom 26. April 2016; abgerufen am 13. August 2019 (russisch)
2016 wurde in Brahin mit einer Fläche von mehr als 41 Hektar und einer Nennleistung von 18,48 MW das größte belarussische Solarkraftwerk in Betrieb genommen.Größtes Solarkraftwerk in Belarus in Betrieb genommen auf belarus.by vom 19. August 2016; abgerufen am 13. August 2019 (russisch)
Geografische Lage Brahin liegt auf Höhe am Ufer der Brahinka, einem 179 km langen, linken Nebenfluss des Prypjat am Rand der Sperrzone von Tschernobyl nahe der ukrainischen Grenze.
Die Siedlung befindet sich etwa 100 km südwestlich von Homel und 350 km südöstlich von Minsk. In der Ortschaft trifft die Fernstraße P–125 (H–42–79) auf die P–35.
Bevölkerungsentwicklung
Quellen:1923–2019, 1939Volkszählung von 1939 auf Demoscope Weekly; abgerufen am 13. August 2019.
Weblinks
Artikel zur Ortschaft (russisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Homelskaja Woblasz Kategorie:Ersterwähnung 1147