Kari Kahl-Wolfsjäger (geb. 1942) ist eine Kulturjournalistin und Intendantin von Musikfestivals mit klassischer Musik.
Biografie Die aus Norwegen stammende Kahl-Wolfsjäger studierte Musikwissenschaften, Englische Literatur, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften. 16 Jahre arbeitete sie als Kulturjournalistin bei der Zeitschrift Capital.Susann El Kassar: Kari Kahl-Wolfsjäger: Kissinger Sommer sollte eigentlich ein "kleines Festival" werden, Deutsche Welle, 29. Juli 2016, abgerufen am 13. August 2019
Seit seiner Gründung 1986 leitete sie, zunächst noch unter dem Namen Steff-Wolfsjäger, bis 2016 das Musikfestival Kissinger Sommer. Zusätzlich leitete sie als Gründungsintendantin das Kunstfest Weimar in den Jahren 1990 und 1991, dreimal das Beethovenfest in Bonn (Beethoven-Marathon) und viermal das Festival Alpen-Klassik in Bad Reichenhall.Paul Ziegler: Finale für die Frau mit dem Hut, Saale-Zeitung, 20. Mai 2016, abgerufen am 13. August 2019 Aus ihrem Engagement für das Beethovenfest in Bonn, zu dessen Rettung sie mit dem von ihr geleiteten Beethoven-Marathon 1995, 1996 und 1998 beitrug, erwuchs die Idee zu einem Beethoven-Festival in Krakau, das sie zusammen mit Krzysztof Penderecki 1997 erstmals organisierte.Wie das Festival nach Krakau kam, Bonner Generalanzeiger, 17. September 2009, abgerufen am 13. August 2019 In Bad Reichenhall war sie von 2004 bis 2007 tätig.Christian Kröber: Warum ein Festival stirbt: die Bad Reichenhaller AlpenKlassik ging in die letzte Runde, Neue Musikzeitung, 31. Oktober 2012, abgerufen am 17. Oktober 2020 Von 2003 bis 2016 war sie außerdem Intendantin des Kissinger Klavierolymp. Seit 2017 leitet sie das Festival Stars & Rising Stars in München.Ehemalige "Kissinger Sommer"-Chefin gründet Festival mit "Stars & Rising Stars", Musik heute, 13. Februar 2017, abgerufen am 13. August 2019
Einzelnachweise
Kategorie:Kulturmanager Kategorie:Musikmanager Kategorie:Norweger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Frau