Thierry van Werveke (* 23. Oktober 1958 in Genf, Schweiz; † 11. Januar 2009 in Luxemburg) war ein luxemburgischer Schauspieler und Sänger.
Leben Seine ersten Schauspielerfahrungen machte Thierry van Werveke 1982 in Andy Bauschs Kurzfilm Stefan. Dadurch wurden auch andere Regisseure auf ihn aufmerksam, so spielte er in Filmen von Frank Feitler, Marc Olinger, Pol Cruchten und Til Schweiger mit. Abracadabra von Harry Cleven war sein erster Film in französischer Sprache. Mit seiner Rolle als Belgier Henk in Knockin’ on Heaven’s Door wurde er beim deutschen Publikum bekannt. Seitdem spielte er regelmäßig Rollen in deutschen Filmen und Fernsehserien. Neben seinen Filmengagements spielte er noch Theater und war als Sänger der beiden Luxemburger Bands Nazz Nazz und Taboola Rasa aktiv.
Die Film-Biographie inthierryview hat Andy Bausch als eine Art Porträt und Hommage 2008 gedreht, nachdem bekannt wurde, dass Thierry van Werveke schwer krank war. Thierry van Werveke starb am 11. Januar 2009 im Alter von 50 Jahren nach langer, schwerer Krankheit. Til Schweiger widmete ihm und Barbara Rudnik posthum seinen Film Zweiohrküken.
Filmografie 1982: Lupowitz 1982: Stefan 1983: Die letzte Nacht 1983: Cocaine Cowboy 1984: Van Drosselstein 1984: … der Däiwel 1986: Gwyncilla, Legend of Dark Ages 1988: Troublemaker 1989: A Wopbopaloobop A Lopbamboom 1990: De falschen Hond 1990: Schacko Klak 1990: Heartbreakhotel 1991: Hochzeitsnacht (Hochzäitsnuecht) 1991: Dead Flowers 1992: Die Rebellion 1992: Abracadabra 1993: Three Shake-a-leg Steps to Heaven 1994: Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen 1995: Alles nur Tarnung 1996: Knockin’ on Heaven’s Door 1997: Back in Trouble 1998: Caipiranha – Vorsicht! Bissiger Nachbar! 1998 Fünf-Uhr-Schatten (Eduards Promise) 1998: Die 3 Posträuber 1998: Kai Rabe gegen die Vatikankiller 1998: Der Eisbär 2000: Auf Herz und Nieren 2000: Ein göttlicher Job 2000: Jetzt oder nie – Zeit ist Geld 2001: Le Club des Chômeurs 2001: Eduard’s Promise 2002: Elefantenherz 2002: Wolfzeit 2004: Elegant (Kurzfilm) 2004: La Revanche 2005: Eine andere Liga 2006: Kleine Geheimnisse (Perl oder Pica) 2006: Deep Frozen (Deepfrozen) 2007: Luftbusiness 2007: Freigesprochen 2008: Tausend Ozeane 2008: 1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde 2009: Räuberinnen 2009: Réfractaire 2009: Der Fürsorger oder Das Geld der Anderen 2009: Lingo Vino (Kurzfilm)
Fernsehen 1990: Ex und hopp – Ein böses Spiel um Liebe, Geld und Bier 1993: Die Männer vom K3 – Tanz auf dem Seil 1993: Die Rebellion 1995: Doppelter Einsatz – Privatpatienten 1996: Der Venusmörder 1997: Die Nacht der Nächte – School’s out 1997: Geisterjäger John Sinclair: Die Dämonenhochzeit 1998: Die Straßen von Berlin – Die Bazooka-Bande 1998: Ein Fall für zwei – Falsche Partner 1998: Kommissar Rex – Gefährlicher Auftrag 1998: Wolffs Revier – Zwei Seelen, ein Gedanke 1999: Balko – Dinojagd 1999: Der Clown – Handyman 1999: Ein Großes Ding 1999: Hamburg – Stadt in Angst 2000: Anwalt Abel – Der Voyeur und das Mädchen 2002: Tatort: Endspiel (Fernsehreihe) 2002: Tatort: Schützlinge 2003: Crazy Race 2004: Sperling – Sperling und die letzte Chance 2004: Ein Krasser Deal 2005: SOKO Köln – Alte Rechnungen 2005: Die Pathologin 2006: Nachtschicht – Der Ausbruch 2006: Tatort: Der Tag des Jägers
Diskografie 1996: Nazz Nazz – Mad Man 1990: Nazz Nazz – Stay Aboard 1999: Thierry van Werveke & Taboola Rasa – Taboola Rasa 2003: Nazz Nazz – His Bastard’s Noise 2009: Thierry van Werveke – Dat Bescht an de Rescht
Über Thierry van Werveke 1999: The very last Cha-cha-cha, Regie Andy Bausch 2008: inthierryview, Regie: Andy Bausch
Auszeichnungen 1988: Bester männlicher Akteur für seine Rolle in Troublemaker beim Filmfestival von La Clusaz (Frankreich) 2003: Luxemburger Filmpreis als bester männlicher Schauspieler für seine Rolle in Le Club des Chômeurs 2008: Adolf-Grimme-Preis, für seine Rolle in Eine andere Liga.
Weblinks Nazz Nazz
Fondation Thierry van Werveke
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