Darkwood ist eine deutsche Neofolk-Band aus Dresden.
Geschichte Die Band besteht seit ihrer Gründung aus Henryk Vogel und der Cellistin Nadja Stahlbaum. Seit Notwendfeuer (2006) wird Darkwood durch Manuela (Akkordeon, Begleitgesang) und Valentin (Violine) ergänzt. Daneben steuerten diverse Gastmusiker ihre Mithilfe bei einzelnen Stücken bei.
Bereits seit 1997 treten Darkwood vor Live-Publikum auf. Dabei halfen in der Vergangenheit bereits Andreas Ritter (Forseti) oder Markus Wolff (Waldteufel) zusätzlich zur normalen Besetzung aus.
Mit der Kollaboration Lied der Kämpfer: A tribute to DARKWOOD aus dem Jahre 2015, anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Band, spielten diverse Neofolkbands Coverversionen von Darkwood-Stücken ein.
Stil Die Musik bewegte sich bis zur Veröffentlichung des Albums Herbstgewölk in der Spannweite zwischen akustischer Instrumentierung und Anleihen des Martial-Industrial. Nach 2004 verlagerte sich der Stil verstärkter hin zu neofolktypischen Instrumenten wie der Gitarre und der Geige. Dabei werden sowohl melancholisch-ruhige als auch kämpferisch-aufbrausende Stücke präsentiert.
Textlich greifen Darkwood historische, naturmystische oder heidnische Themen auf und vertonen Gedichte von Lyrikern wie Georg Trakl oder Otto Ernst.
Diskografie
EPs 2000: Talons 2017: Erntefeuer (Live-EP)
Alben 1999: In the Fields 2000: Heimat & Jugend 2001: Flammende Welt 2003: The Final Hour (Live-Album) 2004: Herbstgewölk 2004: Lapis (mit Chaos as Shelter) 2006: Notwendfeuer 2009: Ins dunkle Land 2013: Schicksalsfahrt 2020: Twilight Garden 2025: Verlorene Welt
Kompilationen 2003: Weltenwende 2015: Swords in Stone 2015: Flammenlieder
Literatur Andreas Diesel, Dieter Gerten: Looking for Europe – Neofolk und Hintergründe. Zeltingen-Rachtig 2005, ISBN 3936878-02-1
Weblinks Offizielle Website Lyrics von Darkwood bei sturmgeweiht.de
Quellen
Kategorie:Neofolk-Band Kategorie:Deutsche Band Kategorie:Martial-Industrial-Projekt