Die Hientalklause (auch: Mittereckerklause) ist eine Klause am Hientalbach in der Gemarkung Weißbacher Forst der Gemeinde Schneizlreuth. Zusätzlich zu ihrer Funktion als Klause fungierte die Hientalklause vermutlich auch als Schwenzklause für die Bäckinger Klause.Hientalklause auf schneizlreuth.de, abgerufen am 3. August 2019
Die Klause und das Schleusenwärterhaus stehen unter Denkmalschutz und sind unter der Nummer D-1-72-131-53 in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.
Baubeschreibung Bei der Hientalklause handelt es sich um ein Triftwehr aus Bruchsteinmauerwerk mit zugehörigem Triftwärterhaus.
Geschichte Die Hientalklause wurde bereits 1624 als Holzbauwerk erwähnt. Im Zuge der Erneuerung der bayerischen Salinen unter Kurfürst Karl Theodor entstand 1798 die heutige Klause, die 1897 durch einen weiteren Vorbau verstärkt wurde.
In den Jahren 1811/12 lieferte die Hientalklause 300 Klafter Holz an die Saline in Reichenhall.Hofmann: Reichenhaller Salzbibliothek, S. 143
Lage Die Hientalklause befindet sich am Oberlauf der Schwarzache weit vor der Bäckinger Klause westlich von Weißbach an der Alpenstraße auf einer Höhe von .
Weblinks Die Hientalklause auf schneizlreuth.de
Literatur Fritz Hofmann: Reichenhaller Salzbibliothek – Die Versorgung der Salinen Berchtesgaden, Reichenhall, Traunstein und Rosenheim mit Brennholz (Band III), Stadt Bad Reichenhall 1995 Mühlen und Klausen; EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein; Sägewerkstr. 3, Freilassing
Einzelnachweise
Kategorie:Baudenkmal in Schneizlreuth Kategorie:Erbaut 1798 Kategorie:Holztrift (Bad Reichenhall) Kategorie:Klause (Wasserbau) Kategorie:Bauwerk in Schneizlreuth Kategorie:Wasserbauwerk in Bayern Kategorie:Wehr in Deutschland