Die Gmina Łabiszyn [] ist eine Stadt-und-Land-Gemeinde im Powiat Żniński der Woiwodschaft Kujawien-Pommern in Polen. Ihr Sitz ist die gleichnamige Stadt ( Labischin) mit etwa 10.000 Einwohnern.
Geographie mini|Karte der Landgemeinde Die Gemeinde liegt etwa zehn Kilometer südlich der Stadt Bydgoszcz (Bromberg) und grenzt an die Gemeinde der Kreisstadt Żnin. Zu den Fließgewässern gehört die Netze (Noteć).
Geschichte Im Rahmen der Ersten Teilung Polens 1772 kam das Gemeindegebiet an Preußen. Im Jahr 1919 wurde es Teil des wiederentstandenen Polen. In der Besatzungszeit (1939–1945) des Zweiten Weltkriegs erhielt die Stadt den Namen Lüderitz, mit den Namen der Dörfer wurde entsprechend verfahren. Noch vor Kriegsende kam das Gebiet wieder an Polen.
Von 1975 bis 1998 gehörte die Gemeinde zur Woiwodschaft Bydgoszcz.
Gliederung Zur Stadt-und-Land-Gemeinde (gmina miejsko-wiejska) Łabiszyn gehören neben der Stadt 15 Dörfer (deutsche Namen 1940–1945)Vgl. Deutsche Heereskarte, 3073 Labischin mit einem Schulzenamt (sołectwo):
Buszkowo (Buschkau, 1940–1945: Hallkirch)Vgl. Deutsche Heereskarte, 3072 Grunhagen Jabłowo Pałuckie Jabłówko Jeżewice Jeżewo (1940–1945: Holzenau) Łabiszyn-Wieś Nowe Dąbie Obielewo Ojrzanowo (1940–1945: Hermannsdorf) Oporowo (1940–1945: Gneisenau) Ostatkowo Smogorzewo (1940–1945: Arnoldshof) Wielki Sosnowiec Władysławowo Załachowo (1940–1945: Netzbruch)
Weitere Ortschaften der Gemeinde sind:
Annowo Antoniewo Kąpie Klotyldowo (1940–1945: Klothildendorf) Lubostroń (1940–1945: Lettow-Vorbeck) Obórznia Oporówek Pszczółczyn Rzywno Smerzyn (1940–1945: Alt Buschkau) Wyręba Zdziersk (1940–1945: Ziethen)
Persönlichkeiten (Auswahl) Leo von Skorzewski (1845–1903), Gutsbesitzer und Reichstagsabgeordneter
Weblinks
Website der Stadt (polnisch) Deutsche Heereskarte, 3073 Labischin (Topograph. Karte, 1:25000), Ausgabe 1 vom XI. 1944 Deutsche Heereskarte, 3072 Grunhagen (Topograph. Karte, 1:25000), Ausgabe 1 vom XI. 1944
Fußnoten