Epukiro ist eine Streusiedlung in Namibia, die aus zahlreichen zum Teil weit auseinander liegenden Teilsiedlungen entlang des Trockenflusses Epukiro besteht. Hauptorte sind die meist auch als „Epukiro“ bezeichnete Ansiedlung rund um die katholische Missionsstation und Epukiro Post 3, auf Otjiherero Omauezonjanda (auch: Omawewozonyanda). Die Teilsiedlung Epukiro Post 3 hat seit dem Jahr 2002 den Siedlungsstatus.DECLARATION OF SETTLEMENT AREA: EPUKIRO POST 3. In: Government Gazette, Republic of Namibia, 17. Juni 2002, Ausgabe 2776, Nr. 126, S. 4. Sie ist auch der Verwaltungssitz des gleichnamigen Wahlkreises in der Region Omaheke im Osten von Namibia. Sie liegt etwa 93 Kilometer nördlich der Regionalhauptstadt Gobabis am Rande der Kalahari.

1997 wurde die Einwohnerzahl der Streusiedlung auf 3200 Personen, vor allem Tswana, geschätzt.

Epukiro verfügt über Schulen und Sportplätze.

Geschichte Epukiro wurde 1902 als katholische Mission gegründet, die die gleichnamige 30.000 Hektar große Farm erwarb. Namensgebend für die Farm war das gleichnamige Rivier. 1904 eröffneten die Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria die Missionsstation. Sie wurde nur ein Jahr später im Rahmen des Völkermordes an den Herero und Nama zerstört. 1905 wurde in Epukiro ein Postamt eröffnet.

Bis in die 1970er Jahre bestand das Herero-Reservat Epukiro, das von der südafrikanischen Verwaltung gegründet wurde. mini|zentriert|Militärstation Epukiro (1905)

Literatur Corrado Gini: ATTI del congresso internazionale per gli studi sulla popolazione. Instituto Poligrafico dello Stato, Ausgabe VI, Rom 1931, S. 297 ff.

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Einzelnachweise

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