Diese Episodenliste enthält die Episoden der deutschen Sketch-Comedy-Serie Sketch History.

Neben den regulären Episoden gibt es noch zwei Best of-Folgen mit Zusammenschnitten aus den drei Staffeln.

Ein USA-Spezial zum 250. Geburtstag wurde erstmals am 5. Juni 2026 im Fernsehen gezeigt.

Staffel 1 +Nr.ErstausstrahlungInhalt19. Oktober 2015 Die Besatzung der Bounty beschwert sich über mangelnden Komfort, die Brotfruchtpflanzen und anderes. Darauf folgt die Meuterei. Der sex-süchtige John F. Kennedy löst wegen einer Dolmetscherin den Dritten Weltkrieg aus, hat aber „seinen letzten Sex“ mit der Dame. Gaius Iulius Caesar als Klaus Kinski gerät bei den Fragen des Brutus über den Ausgang der Entscheidungsschlacht in Gallien in Rage. Lancelot erzählt erfundene Heldentaten vor den Rittern der Tafelrunde. Zwei Pestfrauen im Mittelalter unterhalten sich. Ludwig van Beethoven spielt am Klavier das Intro zum Lied „Vielen Dank für die Blumen“. Joseph Goebbels versucht bei seiner Sportpalastrede, das deutsche Volk mit Witzen aufzumuntern, scheitert aber und erhält donnernden Applaus nur für die Frage „Wollt ihr den Totalen Krieg?“. Eva Braun sorgt sich nach der Heirat mit Adolf Hitler, was die Nachbarn über die beiden denken. Jesus Christus bei seiner Bergpredigt: Die Zuhörer nehmen sein Gleichnis des auf Sand gebauten Hauses wörtlich und überschütten den Redner mit Haftungsfragen bei Bauschäden.230. Oktober 2015 Die Hinrichtung von Maria Stuart durch einen Schnupperpraktikanten des Scharfrichters misslingt mehrmals. Zwei Steinzeitmänner diskutieren zwar hochgelehrt die soziologischen und verhaltenspsychologischen Aspekte der Beziehung zwischen den Geschlechtern, reagieren aber dann recht animalisch-simpel auf den erotischen Tanz einer Frau. Generäle des Dreißigjährigen Krieges wollen den völlig unübersichtlich gewordenen Krieg verlängern, damit es nicht der Achtundzwanzigjährige Krieg wird. Ludwig van Beethoven spielt am Klavier das Lied „Atemlos durch die Nacht“ von Helene Fischer. Wallace Hartley als Klaus Kinski regt sich erst über das falsche Spiel eines Musikers der Tanzkapelle auf der Titanic, dann über die panischen Passagiere beim Untergang der Titanic auf. Walter Ulbricht („Niemand hat die Absicht…“) teilt die Stadt Berlin mit einer Mauer. John F. Kennedy mit Sexsucht probt seine Ich-bin-ein-Berliner-Rede, wird dabei aber von einer Frau, die mit den Anzügen für den Berlinbesuch erscheint, massiv abgelenkt. Ein Ehepaar erscheint bei Hitlers Reichsparteitagsrede von 1936, weiß aber gar nicht, wer der Redner ist. Zwei Pestfrauen im Mittelalter treffen sich. Sexuelle Andeutungen beim Studium der Karten auf der Entdeckungsfahrt von Ferdinand Magellan nach Osten. Die Hauptpersonen kommentieren.34. Dezember 2015 Die unlesbaren Codes der Enigma-M4 sind nur alberne Spaßsprachen von Kindern. Bei einer Lagebesprechung bei George Armstrong Custer ist von dessen Offizieren einer taub, ein zweiter blind und der dritte stumm, so dass es zu einer vollkommen chaotischen Unterredung kommt. Maria und Joseph auf Herbergssuche in Bethlehem sind mit den Unterkünften in Bethlehem unzufrieden. Ludwig van Beethoven täuscht seine Taubheit nur vor, weil er sich zu ihm unbequemen Dingen nicht äußern will. Maria und Josef, zweiter Teil, erörtern die Vaterfrage. Joseph Goebbels versucht bei seiner Sportpalastrede, das deutsche Volk mit Handpuppen aufzumuntern. Maria und Josef, dritter Teil: die Geburt im Stall. Ein südafrikanischer Bure, der mit den gefangenen Afrikanern zusammen gefesselt in einem Sklavenschiff liegt, versucht zu beweisen, dass er ja gar kein Schwarzafrikaner sei und darum freigelassen werden müsse, wird dafür aber von diesen wie von den Aufsehern als übler Rassist beschimpft. Der Anonyme Anti-Alkoholiker-Club zur Zeit der Wikinger tagt und verzeichnet schöne Erfolge.429. Januar 2016 Alexander Graham Bell erhält direkt nach Erfindung des Telefons Werbeanrufe und zertrümmert daraufhin seine Erfindung mit einem Baseballschläger. William Shakespeares verlorene Jahre: Shakespeare kann sich in seiner poetischen Theatersprache mit den Straßenhuren nicht verständigen. War Boat: Folge 31, „Geheimnisse“ – und Aufdeckung schwuler Verhältnisse unter deutschen Flottenoffizieren. Es erscheinen die Heiligen Drei Könige, bei denen Klaus Kinski als Melchior in Rage gerät, weil er „nichts zu fressen und zu saufen“ kriegt. Ludwig van Beethoven komponiert eine Oper und benutzt dazu Lieder aus der heutigen Zeit. (Europe: „The Final Countdown“, Van Halen: „Jump“, The Kelly Family: „An Angel“, Rammstein: „Engel“). Dafür erhält er höchstes Lob von dem ihn besuchenden Erzherzog. Melchior von den Heiligen Drei Königen, also Klaus Kinski, rastet endgültig aus, als er erfährt, dass er die Myrrhe als Geschenk für das neugeborene Baby überbringen soll. Er schleudert den Inhalt der Kassette dem Balthasar ins Gesicht, klaut dem Kaspar das Gold, haut damit ab – und leitet dabei zum Wilden Westen über. Wyatt Earp will statt der Schießerei am O. K. Corral ein Duell, in dem auf seiner Seite ein Schnupperpraktikant auftritt. Eva Braun nennt nach der Heirat mit Adolf Hitler den Zweiten Weltkrieg eine „Machonummer“ und bringt Hitler dazu, Winston Churchill und Josef Stalin zu einem Wettpinkeln einzuladen. Der Schnupperpraktikant erschießt den Sheriff von hinten, weil er immer alles „vermasselt“. Es erklingt Bob Marleys „I Shot the Sheriff“. Auch Eva Braun meldet sich abschließend noch einmal, ebenso Klaus Kinski mit Angriffen auf den Regisseur der Sendereihe.526. Februar 2016 John F. Kennedy mit seiner Sexsucht ist beim Auftritt einer Stenotypistin nicht mehr in der Lage, ein ernsthaftes Gespräch mit seinem Außenminister McNamara über die Kubakrise zu führen. Eingeschoben wird eine kurze Science-Fiction-Referenz: Fantastische Raumschiffe konkretisieren die Auferstehung Jesu. Ein Wikingeranführer kanzelt seine Untergebenen ab, weil sie aus abgrundtiefer Dummheit bei einem Begräbnis das eigene Schiff mitsamt der jüngsten Beute abgefackelt haben und jetzt mittellos festsitzen. War Boat: Folge 47, „Erinnerungen“ – und weitere einschlägige Enthüllungen, auch der obligatorische Tote durch den Kombüsenchef. Ludwig X. von Frankreich lacht hysterisch über beleidigende Witze und schlimmste Beschimpfungen durch seinen Hofnarren, der das alles überhaupt nicht lustig findet. Ludwig van Beethoven spielt am Klavier „The Girl from Ipanema“. Die Pestfrauen im Mittelalter unterhalten sich über abgefaulte Arme und lebende Ratten. Joseph Goebbels versucht bei seiner Sportpalastrede, das deutsche Volk als Büttenredner aufzumuntern. Thomas Alva Edison erfindet die Glühlampe nur, um bei der Entwicklung einer viel ambitionierteren Erfindung genug Licht zu haben. Die Enttarnung von Papst Johannes als Päpstin Johanna. Die Wikinger stimmen beim Begräbnis ihre Hymne an: „Hey, hey, Wickie!“ Ausführliche Abmeldung der Protagonisten. Die Pestfrauen bedienen sich eines Hits von Tina Turner.618. März 2016 Ritter bauen mit ihren Rüstungen einen Auffahrunfall mit leichtem Blechschaden und zu klärenden Schuld- und Versicherungsfragen. Tagungsroutine in der Tafelrunde: Geschäftsbericht und Wahl des Kassenwarts: Merlin. War Boat: Folge 13, „Gewissensbisse“ und weitere Enthüllungen. Western-Duell mit dem „Immer-alles-wörtlich-nehmenden-Joe“. Zurück zur Bounty: Die Mannschaft beklagt sich bitter über eine demütigende „Folter“ nach einer harmlosen „Auspeitschung“ mit einer weichen Stoffrolle. William Shakespeare provoziert mit seiner poetischen Theatersprache, die niemand versteht, eine Schlägerei beim Einkauf einer Banane auf dem Markt. Eva Braun spricht Adolf Hitler die richtige optimistische Haltung beim Selbstmord ab. Ausführliche Kommentare im Abspann; Merlin und alle anderen reflektieren ihre Berufsbilder.722. April 2016 Götz von Berlichingen wird nach dem Goethe-Zitat „Er kann mich im Arsche lecken“ über korrektes Deutsch belehrt – nicht nur beim Schwäbischen Gruß. Joseph Goebbels versucht bei seiner Sportpalastrede, das deutsche Volk mit Parodien von Benito Mussolini und Hirohito aufzumuntern. Besonders emanzipierte Frauen werden Piraten auf hoher See, die Kapitänin besudelt aber trotzdem die schicken neuen Stiefel der Nachbarin mit Spucke, was diese aus der Rolle fallen lässt. Ein Lehrer in der Steinzeit trifft sich in der Sprechstunde mit den besorgten Eltern eines schwierigen Schülers, der das Klassenzimmer (die Höhle von Lascaux) schon mit Wandmalereien „verschandelt“ sowie das Rad und das Feuer erfunden hat; die Mutter meint, es könne sich auch um eine Hochbegabung handeln, der Lehrer meint aber, der Junge sei auf einer Neandertalerschule besser aufgehoben. Der Junge wird mit dem Satz zitiert „Die Menschheit wird es mir einmal danken.“ Papst Benedikt XIV. wird in einem Benediktinerkloster mit dort hergestellten alkoholischen Getränken und anderen Drogen abgefüllt. Es kommt zu einer wüsten Sauforgie. Ludwig van Beethoven spielt am Klavier nach den Eröffnungstakten seiner 5. Sinfonie „Ballade pour Adeline“ Adolf Hitler will ehrenhaft sterben, aber Eva Braun überlegt, ob es nicht netter wäre, zur Feier des Hochzeitstages den lustigen neuen Film mit Charlie Chaplin im Kino anzusehen. William Shakespeare bringt bei einem Raubüberfall den Räuber mit seiner poetischen Theatersprache dazu, sich versehentlich selbst zu erschießen. Zurück im Kloster: Nach der Sauforgie singen die Mönche Bob Marleys „No Woman, No Cry“ auf Lateinisch. Götz von Berlichingen greift die erhaltene Deutsch-Nachhilfe noch einmal auf und verteidigt seine (und Goethes) Fassung des Schwäbischen Grußes.820. Mai 2016 Klaus Fuchs muss im Verhör vor dem Lügendetektor in absurder Logik formulierte Fragen beantworten. Französische Revolution: Debatte der Jakobiner über eine hübschere Kopfbedeckung anstelle der Jakobinermütze. Ein Revolutionär schlägt andere Mützen vor, aber alle werden abgelehnt. War Boat: Folge 87, „Kollateralschäden“ und immer noch dasselbe Thema; in jeder Folge darf auch der Koch jemanden totschießen. Noch einmal andere Jakobinermützen: Die Spitzhaube des amerikanischen Ku-Klux-Klans empfiehlt sich. Es folgt der furchteinflößende Kriegsgesang „Frère Jacques, dormez-vous?“, während der Jakobinertrupp mit grotesken Tanzschritten vorrückt. Eskalation des absurden Verhörs des Klaus Fuchs vor dem Lügendetektor. Mondlandung von Apollo 11: Neil Armstrong und die Bodenkontrolle unterhalten sich über die rechte Art, den Mond zu betreten. Was William Shakespeare in der Zeit von 1584 bis 1592 genau gemacht hat, wissen wir nicht, aber vermutlich trat er unter anderem als Ausrufer auf. Nur leider versteht ihn keiner. Inzwischen probiert man verschiedene Sprüche für die ersten Schritte auf dem Mond aus. Aber nichts passt so richtig oder ist noch nicht anderweitig vergeben. Die Szene endet damit, dass Armstrong in den Raumanzug pinkelt. Im Verhör von Klaus Fuchs stellt sich heraus, dass Fuchs eigentlich Gesine Pappschnabel heißt und ein Golden-Retriever-Welpe ist. Fuchs kapituliert und gibt zu, die Geheimpläne der USA an den russischen KGB weitergeleitet zu haben, muss aber hören „Tut mir leid, das entspricht nicht der Wahrheit.“ Der Hofnarr von Ludwig X. von Frankreich steigert seine Späße zum Slapstick. Der König kann sich vor Begeisterung kaum einkriegen. Die Szene endet mit der Torte im Gesicht. Der König stirbt fast vor Begeisterung. Joseph Goebbels versucht bei seiner Sportpalastrede immer noch vergeblich, das deutsche Volk aufzumuntern, nun mit einem misslingenden Kartentrick. Martin Luthers Versuch, seine 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche zu nageln, scheitert an einem Gewittersturm. Luther hadert mit Gott.