Die kongenitale generalisierte Hypertrichose ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit einer nahezu den ganzen Körper betreffenden (generalisierten) Hypertrichose (Vermehrung und Überwuchs der Haare).

Als Synonyme werden verwendet: emedicine

Die Erstbeschreibung einer Familie mit Hypertrichose stammt aus dem Jahre 1648 von Ulisse Aldrovandi, siehe Pedro Gonsalvus.

Vorkommen Eine angeborene generalisierte Hypertrichose kann bei verschiedenen Erkrankungen auftreten:Enzyklopädie Dermatologie Acanthosis nigricans Cornelia-de-Lange-Syndrom Hereditäre gingivale Fibromatose Hypertrichosis lanuginosa congenita Präpuberale Hypertrichose Ambras-Syndrom (Hypertrichosis universalis congenita) Auch beim FHEIG-Syndrom gehört eine generalisierte Hypertrichose zum Krankheitsbild.

Verbreitung Die Häufigkeit wird mit unter 1 zu 1.000.000 angegeben. Vererbung und Ursachen sind nicht bekannt oder uneinheitlich.

Klinische Erscheinungen Alle Formen sind bereits bei Geburt zu sehen.

Literatur J. Frank, P. Poblete-Gutiérrez, K. Giehl: Genetisch bedingte Haarerkrankungen. Ein Update. In: Der Hautarzt. Zeitschrift für Dermatologie, Venerologie, und verwandte Gebiete. Band 64, Nummer 11, November 2013, S. 830–842, doi:10.1007/s00105-013-2578-1, PMID 24177665 (Review). R. M. Trüeb: Hypertrichose. In: Hautarzt, Bd. 59, 2008, S. 325–338.

Einzelnachweise

Weblinks Deutsche Apotheker Zeitung

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