Annedore Dietze (* 1. Mai 1972 in Großröhrsdorf) ist eine deutsche Malerin.
Leben Annedore Dietze machte ihr Abitur in Bischofswerda. Sie studierte von 1991 bis 1998 Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, zuletzt als Meisterschülerin bei Ralf Kerbach und ging anschließend mit einem DAAD-Stipendium nach London. Am Chelsea College of Art and Design bekam sie 1999 den Master of Arts. Von 2007 bis 2009 war sie Gastprofessorin für Malereigrundlagen an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.
Dietze lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Dresden und in Berlin.
Auszeichnungen 1995: Bautzener Kunstpreis für Malerei 1997: Bautzener Kunstpreis für Grafik 1997 bis 1998: Sächsisches Landesstipendium des Ministeriums für Kunst und Kultur, Sachsen 1998: Max-Ernst-Stipendium Brühl 1998 und 2001: Arbeitsstipendium Stiftung Kulturfonds Berlin 1998 bis 1999: Jahresstipendium des DAAD für Großbritannien 2001: Arbeitsstipendium Stiftung Kulturfonds Berlin 2003: Aufenthaltsstipendium Kunstverein Röderhof 2010: Wilhelm-Morgner-Preis Soest 2010: Aufenthaltsstipendium der Akademie der Künste Berlin für die Villa Serpentara, Olevano 2012: Förderankauf Städtische Galerie Dresden 2012: Förderankauf Kunstfonds Sachsen 2019: Stipendium der Kommunalen Kulturförderung Dresden 2020: Förderankauf Kunstfonds Sachsen 2022: Stipendium Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf
Einzelausstellungen (Auswahl) 2001: Homo homini, Galerie Rafael Vostell, Berlin 2006: Sweat, KFA Galerie, Berlin 2007: Body and Beast, KFA Galerie, Berlin 2009: Litter, Galerie Pankow, Berlin 2010: Annedore Dietze, Galerie Mühlfeld & Stohrer, Frankfurt am Main 2010: Rumors, Galerie Brennecke, Berlin 2011: One-Artist-Show, ART Karlsruhe, Galerie Mühlfeld & Stohrer, Frankfurt am Main 2012: Kanuten, Projektraum Städtische Galerie Dresden 2015: Willkommen, Galerie Sybille Nütt, Dresden 2016: Rumble in the Jungle, Pavillon am Milchhof, Berlin 2017: Planet Peony, Kunstverein Bautzen 2019: Corpus, Städtische Galerie Dresden 2020: Schöne alte Heimat, Kunstsammlung Lausitz, Museum Senftenberg 2020: Segment H, Showroom Künstlerhaus Bethanien, Berlin 2023: Do not be childish, Knust Kunz Gallery Editions, München
Literatur
Ralf Hanselle: Das nackte Dasein. Form und Bedeutung im Werk von Annedore Dietze. In: Corpus. Annedore Dietze. Kerber, Bielefeld/Berlin 2019, ISBN 978-3-7356-0564-1, S. 13–18. Ein inneres Abbild schaffen – so extrem wie möglich. In: Dresdner Kulturmagazin, 4/2019, S. 19. Christoph Tannert: Von Körpern als Resonanzfläche. In: Ostragehege, Nr. 68, 2012. Hubertus Giebe: Kräftige und hochreflexive Malerei. In: Ostragehege, Nr. 68, 2012. Annedore Dietze: Sojourn in Olevano. In: Insights. Junge Akademie, Akademie der Künste, Berlin. Annedore Dietze in Dissonance - Platform Germany, Herausgeber: Mark Gisbourne, Christoph Tannert im Auftrag des Künstlerhauses Bethanien Berlin DCV 2022, ISBN 978-3-96912-060-6 Nacktes Russland, Collagen: Annedore Dietze, Texte: Viktor Jerofeew, Verlag: ciconia ciconia, 2023, ISBN 978-3-945867-51-8
Weblinks Offizielle Website von Annedore Dietze
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1972 Kategorie:Frau