Der Sirkarkuckuck oder Sirkihkuckuck (Taccocua leschenaultii, Syn.: Phaenicophaeus leschenaultii; Zanclostomus sirkee) ist eine Vogelart aus der Familie der Kuckucke (Cuculidae).AvibaseP. H. Barthel, C. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Die Vögel der Erde - Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen, 3. ergänzte Auflage, 2022, PDF
Er wird nicht mehr zur Gattung Phaenicophaeus gezählt.CornellLab Corrections 2016
Der e Name ehrt den Naturforscher Jean-Baptiste Leschenault de La Tour.
Er kommt in Indien, Nepal, Pakistan und Sri Lanka vor.
Sein Verbreitungsgebiet umfasst trockenen Sekundärwald, (dornige) busch- oder mit dichtem Gras bestandene Lebensräume, gerne auch mit Lantana oder Akazien bewachsen.R. B. Payne: Sirkeer Malkoha (Taccocua leschenaultii), version 1.0. In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana (Herausgeber): Birds of the World. 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Taccocua leschenaultiiR. Grimmett, T. Inskipp: Birds of Northern India. Helm Field Guides, 2017, ISBN 978-0-7136-5167-6S. Ali: The Book of Indian Birds. Bombay Natural History Society, Oxford university Press, 13. Aufl. 2002, ISBN 978-0-19-566523-9
Beschreibung Der Sirkarkuckuck ist etwa 23 cm groß, das Männchen wiegt um die 174 g. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht. Die Oberseite ist sandfarben bis rotbraun mit schwarzen Streifen auf Kopf und Brust. Der Schnabel ist hell kirschrot, die hakenförmige Spitze gelb, er hat eine dunkle, weiß umrandete Maske. Der lange gestufte Schwanz ist schwärzlich-braun mit breiten weißen Enden der äußeren Steuerfedern. Insgesamt erinnert der Vogel an einen Spornkuckuck.
Stimme Der nur selten zu hörende Ruf des Männchens wird als gelegentliches quiekendes „kek-kek-kek-kerek-kerek“ beschrieben.
Geografische Variation Es werden folgende Unterarten anerkannt:IOC World Bird List 15.2 Turacos, bustards, cuckoos, mesites, sandgrouseAviList Core Team. 2025. AviList: The Global Avian Checklist, v2025. AviList.v2025 T. l. sirkee (, 1831) – Pakistan (Sindh, Punjab) und Nordwestindien T. l. infuscata , 1845 – Indien in den Himalayaausläufern (Terai) von Kumaon über Nepal bis Westbengalen, Maharashtra und Norden Andhra Pradeshs T. l. leschenaultii , 1830, Nominatform – Süden Indiens und Sri Lanka
Lebensweise Die Nahrung besteht aus großen Insekten wie Grashüpfer, Heuschrecken, Fangschrecken, Raupen, Termiten, auch Echsen, Früchte und Beeren. Die Nahrung wird überwiegend auf dem Boden gesucht.
Die Brutzeit liegt zwischen Juni und September in Indien, zwischen Juni und Juli in Sri Lanka. Das erdbodennahe Nest ist eine flache Schale aus mit grünen Blättern ausgelegten Zweigen. Meist werden 2 Eier gelegt.
Anders als viele Kuckucke ist er kein obligater Brutschmarotzer, sondern zieht seinen Nachwuchs selbst groß.
Gefährdung Diese Art gilt als nicht gefährdet (Least Concern).
Literatur Johannes Erhitzøe, Clive F. Mann, Frederik P. Brammer, Richard A. Fuller: Cuckoos of the World. Christopher Helm, London 2012, ISBN 978-0-7136-6034-0.
Einzelnachweise
Weblinks
Macaulay Library
Kategorie:Kuckucksvögel