Darius Lee Goff (* 10. Oktober 1919 in Pawtucket, Rhode Island;State of Rhode Island Manual, Seite 447 (Rhode Island Department of State, 1949) † 9. Mai 1998 in Sanibel, Florida) war ein US-amerikanischer Politiker (Republikanische Partei). Im Laufe seiner politischen Karriere gehörte er dem Repräsentantenhaus von Rhode Island an und bekleidete von 1953 bis 1954 das Amt des Bürgermeisters von Warwick, Rhode Island.Journal-bulletin Rhode Island Almanac, Seite 108, Providence Journal Bulletin, 1996

Leben Goff entstammte einer in Rhode Island alteingesessenen, wohlhabenden Unternehmerfamilie.Donald E. Creamer, James Baar: But Wait! There's More! (Maybe), Seite 30 (Omegacom, Inc., 2008)Patrick T. Conley: The Leaders of Rhode Island's Golden Age, Seite 56ff. (2019) Er wurde 1919 als Sohn von Darius Lee Goff, Jr. (1890–1938) geboren und wuchs mit einer älteren Schwester (1917–1976)Bronxville Review Press and Reporter, Seite 7, 23 September 1976 auf. Die Unternehmer Darius L. Goff (1840–1926) und Darius Goff (1809–1891) waren sein Großvater bzw. Urgroßvater.Darius L. and Lyman B. Goff, Internetseite der Rhode Island Heritage Hall of Fame Der Unternehmer Lyman B. Goff (1841–1927) war sein Großonkel.

Goff besuchte die Grove Street Grammar School in Pawtucket und die Northwood School in Lake Placid, New York. Später studierte er an der Princeton University und machte dort 1942 seinen Abschluss. Während des Zweiten Weltkrieges diente er für drei Jahre im United States Army Air Corps als Ausbilder für Hochfrequenzfunk. Nach dem Krieg wurde er in der Geschäftsleitung verschiedener Unternehmen in Providence tätig. 1969 verkaufte er seine Unternehmensbeteiligungen und ließ er mit sich seiner Ehefrau auf Bermuda nieder.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit war Goff auch politisch aktiv. So wurde er im November 1948 in das Repräsentantenhaus von Rhode Island gewählt und gehörte diesem für zwei Legislaturperioden an. 1952 kandidierte er bei der Bürgermeisterwahl in Warwick und gewann gegen den bisherigen Amtsinhaber Joseph Mills.Donald A. D’Amato: Warwick: A City at the Crossroads (Arcadia Publishing, 2001) Bei der nächsten Bürgermeisterwahl 1954 unterlag er Mills mit 10.197 zu 12.473 Stimmen.

Goff starb im Mai 1998 in Sanibel, Florida, wo er einige Jahre zuvor seine Winterresidenz eingerichtet hatte. Er war verheiratet und hatte drei Söhne.

Einzelnachweise

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