mini| mini|Plan des Tempels (s. Text) mini| Der Satake-ji () mit dem Bergnamen Myōfuku-san () und dem Untertempelnamen Myōon-in () ist ein Tempel des Buzan-Zweigs () der Shingon-Richtung des Buddhismus in Hitachi-Ōta (Ibaraki), Japan. In der traditionellen Zählung ist er der 22. der 33 Tempel der Kantō-Region.

Geschichte Der Überlieferung nach wurde der Tempel im 1. Jahr Kanna (), 985, auf Wunsch des Kaisers Kazan von Priester Gemmitsu () gegründet. Ursprünglich lag der Tempel als „Kannon-Tempel“ () weiter nördlich vom Tsurugaike-Teich () auf der Dōsaki-Anhöhe (). Das 6. Oberhauptes des Satake-Klans, Satake Nagayoshi (; 1207–1272), unterstützte ab 1269 den Tempel, der daraufhin „Satake-ji“ genannt wurde.

1553 brannte der Tempel vollständig, worauf das 18. Oberhaupt, Satake Yoshiaki (; 1531–1565), an die heutige Stelle verlegen ließ. Verehrt wird eine elfgesichtige Kannon, auch „Nach Norden gewandte Kannon“ () genannt.

Die Anlage Man betritt den Tempel durch ein großes Tempeltor (; 1 im Plan), das hier in Form eines Turmtores als Niō-Tor (), also als Tor mit den beiden Tempelwächtern (Niō) rechts und links vom Durchgang ausgeführt ist. Die Haupthalle (; 2) hat ein Walmdach und ist mit Schilf gedeckt (). Der Eingang ist im „chinesischen Stil“ () überwölbt. Tokugawa Mitsukuni ließ das Gebäude restaurieren, das mit seinen Fenstern im Katō-Stil und der Ausführung der Kapitelle typisch für die Momoyama-Zeit ist. Die Haupthalle ist als Wichtiges Kulturgut Japans registriert.

Im Abt- und Mönchsquartier (A) befindet sich ein kleiner Teich, im nordwestlichen Teil ein Friedhof (F).

Literatur Ibaraki-ken shiiki-shi kenkyukai (Hrsg.): Satake-ji. In: Ibaraki-ken no rekishi sampo. Yamakawa Shuppan, 2006. ISBN 978-4-634-24608-9. S. 197, 198.

Weblinks Tempel in der Präfektur Ibaraki, Bando Reijokai

Kategorie:Buddhistischer Tempel in der Präfektur Ibaraki Kategorie:Erbaut in den 1000er Jahren Kategorie:Hitachi-Ōta