Litsch und Wurfenthalgraben (früher Litsch- und Wurfenthalgraben) ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Gföhl in Niederösterreich. Bis Ende 1967 bildete die Katastralgemeinde eine selbständige Ortsgemeinde.
Geografie Die Katastralgemeinde liegt südwestlich des Gemeindehauptortes Gföhl am Gföhler Bach. Auf dem Gebiet der Katastralgemeinde befinden sich zwei Ortschaften: Litschgraben, Einwohner (am ). Litschgraben wird durch die Landesstraße L7042 erschlossen, die als Stichstraße ausgeführt ist. Wurfenthalgraben, Einwohner (am ). Durch Wurfenthalgraben führt die Landesstraße L7041.
Der gleichnamige Zählsprengel umfasst weiters auch noch die außerhalb der Katastralgemeinde befindliche Ortschaft Garmanns.
Geschichte Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 20 Häusern genannt, das nach Meisling eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Brunn am Walde besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Gföhl ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Gföhl, Brunn und Meisling.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Litsch und Wurfenthalgraben ein Gastwirt und ein Müller ansässig.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 342 Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich mit Wirkung von 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Gföhl, Gföhleramt, Großmotten, Litsch und Wurfenthalgraben, Mittelbergeramt, Moritzreith, Rastbach, Reittern und Seeb.
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Gföhl Kategorie:Ort im Bezirk Krems Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Krems Kategorie:Ehemalige Gemeinde im Bezirk Krems Kategorie:Gemeindeauflösung 1967