Hans-Jörg Kreowski (* 10. August 1949) ist ein deutscher Informatiker und Professor an der Universität Bremen. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der theoretischen Informatik, insb. im Bereich der Graphentransformation und der algebraischen Spezifikation. Er ist außerdem im Vorstand des Forums InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF).

Biografie Kreowski studierte von 1969 bis 1974 Mathematik an der TU Berlin, wo er anschließend auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war und 1978 bei Hartmut Ehrig über Manipulationen von Graphmanipulationen promovierte. 1981 folgte seine Habilitation in theoretischer Informatik und 1982 die Berufung als Professor an die Universität Bremen. Hier war er zeitweise Dekan des Fachbereichs für Mathematik und Informatik. Er leitet zudem die Arbeitsgruppe Theoretische Informatik des Fachbereichs.

Kreowski wurde 2013 zum Mitglied der Gelehrtengesellschaft Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin gewählt. Er lebt mit seiner Frau in Lilienthal, außerdem hat er einen Sohn.

Positionen Im Rahmen seines Engagements im FIfF hat sich Kreowski wiederholt kritisch gegenüber dem Engagement der Bundeswehr im Cyber- und Informationsraum geäußert. Auch autonomen, bewaffneten Drohnen steht er kritisch gegenüber.

Veröffentlichungen (Auswahl) Kreowski forscht in der theoretischen Informatik v. a. zu Themen der Graphentransformation, der algebraischen Spezifikation und syntaktischen Methoden der Bilderzeugung. Hierzu hat er auch entsprechende Veröffentlichungen vorgelegt.

Wolfgang Hofkirchner, Hans-Jörg Kreowski (Hrsg.): Transhumanism – The proper guide to a posthuman condition or a dangerous idea? Series Cognitive Technologies, Springer 2019.

Weblinks

Literatur von Hans-Jörg Kreowski im Digital Bibliography & Library Project Profil auf der Website der Uni Bremen

Einzelnachweise

Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bremen) Kategorie:Informatiker Kategorie:Mitglied der Leibniz-Sozietät Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1949 Kategorie:Mann