Die Pythiaceae bilden eine Familie der Eipilze. Zu dieser Familie gehören u. a. die schwere Krankheiten bei Pflanzen und Tieren auslösende Arten der Gattung Pythium. Die Familie wurde 1893 vom deutschen Mykologen Joseph Schröter beschrieben.
Systematik Folgende Gattungen sind beschrieben: Aquaperonospora W.H.Ko, 2010 – 1 Art Cystosiphon Roze & Cornu – 5 Arten Diasporangium Höhnk – 1 Art Elongisporangium Uzuhashi, Tojo & Kakish. – 5 Arten Globisporangium Uzuhashi, Tojo & Kakish. – 67 Arten Lagenidium Schenk – 19 Arten Lucidium Lohde – 1 Art Myzocytium Schenk – 8 Arten Nozemia – 1 Art Ovipoculum Z.L.Yang & R.Kirschner, 2010 – 1 Art Paralagenidium – 1 Art Peronophythora C.C.Chen ex W.H.Ko, H.S.Chang, H.J.Su, C.C.Chen & L.S.Leu Phytopythium Abad, de Cock, Bala, Robideau & Levesque, 2010 – 20 Arten Pilasporangium – 1 Art Pythium Pringsh. – 184 Arten; Typus-Gattung Salilagenidium M.W.Dick – 5 Arten Trachysphaera Tabor & Bunting – 1 Art
Lebenszyklus Die Vertreter der Familie leben an Land (terrestrisch) oder im Wasser (aquatisch) oder in beiden Lebensraumtypen (amphibisch). Es gibt unter den an Land lebenden Arten Parasiten, die tödliche Krankheiten bei Pflanzen und Tieren hervorrufen können.
Das diploide Stadium dominiert den Lebenszyklus. Nach einer kurzen, durch die sexuelle wie asexuelle Vermehrung (Homothallismus dominiert innerhalb der Familie) initiierten Haplophase verschmelzen die Gameten, und die diploide Phase wird fortgesetzt.
Die Sporangien können über einen Keimschlauch auswachsen oder bewegliche Zoosporen freisetzen. Dies ist von Art zu Art unterschiedlich, hängt aber auch von den Umweltbedingungen ab.
Wirtschaftliche Bedeutung Einige Pythium-Arten rufen eine Keimlings-, Wurzel-, Stängel- und Kolbenfäule bei jungen Pflanzen (Setzlingen) hervor. Im Falle von Kulturpflanzen sind so Schäden zu erwarten.
Einzelnachweise
Weitere Quellen
Kategorie:Eipilze Kategorie:Peronosporomycetes