mini|St. Otto mini|hochkant|Seitenansicht Die katholische Kirche St. Otto in Mischelbach, einem Ortsteil des Marktes Pleinfeld im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, ist eine Expositur der Pfarrkirche St. Nikolaus in Pleinfeld. Das Gebäude ist unter der Denkmalnummer D-5-77-161-83 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.Dorfkapelle, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (PDF, abgerufen am 29. Januar 2020).
Lage Die gewestete Chorturmkirche ist dem hl. Otto von Bamberg geweiht und steht in der Mitte des Dorfes an der Röttenbacher Straße auf einer Höhe von ca. .Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas). Abgerufen am 1. Februar 2020.
Geschichte und Baubeschreibung Die Kirche wurde von Februar bis Oktober 1922 nach Plänen des Ansbacher Architekten Hans Pylipp von der Baufirma Fichtner und der Zimmerei Pfeil errichtet und am 29. Oktober 1922 durch Pfarrer Jakob Ehgartner geweiht. Zuvor gab es in Mischelbach nur eine Kapelle, die 1938 abgetragen wurde.100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Mischelbach 16.-18. Juli 2004. Pleinfeld 2004, S. 46.
Das mit einem Satteldach bedeckte Kirchenschiff aus Sandsteinquadern ist im neobarocken Stil errichtet worden. Der Kirchenschiff ist 10 Meter lang und 6,25 Meter breit. Der Kirchturm auf quadratischem Grundriss trägt ein spitzes Zeltdach. Er wurde ursprünglich mit einer Glocke aus dem Jahr 1886 bestückt, 1950 wurde eine von Fürstin Sophie von Wrede gestiftete neue Glocke angeschafft. Sie trägt die Inschrift: „Fürst Carl v. Wrede, gefallen am 03.05.1945 bei Luckenwalde“.
Bedingt durch den Zuzug von vielen Heimatvertriebenen wurde die Kirche 1949 nach Plänen des Architekten Albert Koch erweitert. 1973 wurde eine Umluftheizung eingebaut.
Inventar Ausgestattet wurde der Raum hinter dem Altar mit einem Gemälde, das den hl. Otto von Bamberg darstellt.Buchner, Franz Xaver: Das Bistum Eichstätt, historisch-statistische Beschreibung, auf Grund der Literatur, der Registratur des Bischöflichen Ordinariats Eichstätt sowie der pfarramtlichen Berichte, Bd.: 2, Eichstätt, (1938), S. 399. Der ursprüngliche Altar stammte aus der Kirche von PfraundorfFranz Xaver Buchner: Das Bistum Eichstätt, historisch-statistische Beschreibung, auf Grund der Literatur, der Registratur des Bischöflichen Ordinariats Eichstätt sowie der pfarramtlichen Berichte, Bd.: 2, Eichstätt, (1938), S. 397. und wurde vom Schreinermeister Erhard zusammengebaut. 1956 wurde der Hochaltar durch einen Volksaltar aus Sandstein ersetzt. Das Luckenwalde von 1905 wurde 1990 restauriert.
Literatur
Weblinks
Beschreibung auf der Seite des Pfarreienverbundes Weissenburg Beschreibung auf der Seite der Gemeinde Pleinfeld Beschreibung auf dem Stadtwiki Weißenburg Lage der Kirche im
Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude in Pleinfeld Kategorie:Otto-von-Bamberg-Kirche Otto Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren Kategorie:Filialkirche des Bistums Eichstätt Kategorie:Kirchengebäude in Europa