11. Leichtathletik-Europameisterschaftenzentriert|100pxDisziplin 200-Meter-Lauf der MännerStadt Stadion OlympiastadionTeilnehmer 28 Athleten aus 14 LändernWettkampfphase 4. September (Vorläufe)5. September (Halbfinale/Finale)Medaillengewinner16px|Gold Gold Pietro Mennea ()16px|Silbermedaillen Silber Manfred Ommer ()16px|Bronzemedaillen Bronze Hans-Jürgen Bombach () mini|hochkant=2.2| Der 200-Meter-Lauf der Männer bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1974 wurde am 4. und 5. September 1974 im Olympiastadion von Rom ausgetragen.
Europameister wurde der italienische Olympiadritte über 200 Meter von 1972 Pietro Mennea, der hier bereits Silber über 100 Meter gewonnen hatte. Er siegte vor zwei deutschen Sprintern. Den zweiten Platz belegte Manfred Ommer aus der Bundesrepublik. Bronze ging an Hans-Jürgen Bombach aus der DDR.
Rekorde Vorbemerkung: In diesen Jahren gab es bei den Bestleistungen und Rekorden eine Zweiteilung. Es wurden nebeneinander handgestoppte und elektronisch ermittelte Leistungen geführt. Die offizielle Angabe der Zeiten erfolgte in der Regel noch in Zehntelsekunden, die bei Vorhandensein elektronischer Messung gerundet wurden. Allerdings verlor der in Zehntelsekunden angegebene Rekord immer mehr an Bedeutung. Ab 1977 hatte das Nebeneinander der Bestzeiten ein Ende, von da an wurde nur noch der elektronische gemessene und in Hundertstelsekunden angegebene Wert als Rekord gelistet.
Offizielle Rekorde – Angabe in Zehntelsekunden Bestehende Rekorde Weltrekord19,8 sOS Mexiko-Stadt, Mexiko16. Oktober 1968Cali, Kolumbien3. August 1971Europarekord, sport-record.de (englisch)20,0 sOS München, BR Deutschland (heute Deutschland)4. September 1972Meisterschaftsrekord20,3 sEM Helsinki, Finnland13. August 1971 Der bestehende EM-Rekord wurde bei diesen Europameisterschaften nicht erreicht. Die schnellste Zeit erzielte der italienische Europameister Pietro Mennea im Finale am 5. September mit 20,6 s bei einem Gegenwind von 0,8 m/s. Damit blieb er drei Zehntelsekunden über dem Rekord. Zum Europarekord fehlten ihm sechs Zehntelsekunden, zum Weltrekord acht Zehntelsekunden.
Elektronisch gemessene Rekorde Bestehende Rekorde Weltrekord19,83 sOS Mexiko-Stadt, Mexiko16. Oktober 1968Europarekord20,00 sOS München, BR Deutschland (heute Deutschland)4. September 1972Meisterschaftsrekord20,31 sEM Helsinki, Finnland13. August 1971 Der bestehende EM-Rekord wurde bei diesen Europameisterschaften nicht erreicht. Die schnellste Zeit erzielte der italienische Europameister Pietro Mennea im Finale am 5. September mit 20,60 s bei einem Gegenwind von 0,8 m/s. Damit blieb er 29 Hundertstelsekunden über dem Rekord. Zum Europarekord fehlten ihm genau sechs Zehntelsekunden, zum Weltrekord 77 Hundertstelsekunden.
Legende DNS: nicht am Start (did not start)
Vorrunde 4. September 1974
Die Vorrunde wurde in fünf Läufen durchgeführt. Die ersten drei Athleten pro Lauf – hellblau unterlegt – und der darüber hinaus der zeitschnellste Sprinter – hellgrün unterlegt – qualifizierten sich für das Halbfinale.
Vorlauf 1 Wind: −0,1 m/s PlatzNameNationZeit (s) 1 Bruno Cherrier 20,96 2 Luigi Benedetti 21,11 3 Raymond Heerenveen 21,24 4 Chris Monk 21,25 5 Jaroslav Matoušek 21,36 6 Robert Tempel 21,51 7 Marek Bedyński 21,53
Vorlauf 2 mini|hochkant=0.7|Marian Woronin (hier im Jahr 2012) scheiterte wie schon über 100 Meter im Vorlauf Wind: −2,4 m/s PlatzNameNationZeit (s) 1 Hans-Jürgen Bombach 21,04 2 Joseph Arame 21,09 3 Ainsley Bennett 21,13 4 Marian Woronin 21,60
Vorlauf 3 Wind: +0,3 m/s PlatzNameNationZeit (s) 1 Manfred Ommer 21,21 2 Pietro Mennea 21,24 3 Peter Muster 21,41 4 Petar Petrov 21,49 5 Tibor Farkas 22,06
Vorlauf 4 Wind: +1,5 m/s PlatzNameNationZeit (s) 1 Hans-Joachim Zenk 21,30 2 Philippe Leroux 21,40 3 Steve Green 21,54 4 Luis Sarria 21,54 5 Zenon Nowosz 21,67 6 Marian Kralik 21,67
Vorlauf 5 Wind: +1,4 m/s PlatzNameNationZeit (s) 1 Franz-Peter Hofmeister 21,03 2 Thorsten Johansson 21,34 3 Antti Rajamäki 21,48 4 Norberto Oliosi 21,54 5 Miguel Arnau 21,72 6 Jiří Kynos 22,38
Halbfinale 6. September 1974, 16:00 Uhr
In den beiden Halbfinalläufen qualifizierten sich die jeweils ersten vier Athleten – hellblau unterlegt – für das Finale.
Lauf 1 Wind: −1,6 m/s PlatzNameNationZeit (s) 1 Hans-Jürgen Bombach 20,81 2 Manfred Ommer 20,92 3 Bruno Cherrier 20,94 4 Antti Rajamäki 20,97 5 Luigi Benedetti 21,11 6 Philippe Leroux 21,22 7 Thorsten Johansson 21,26 8 Chris Monk 21,32
Lauf 2 mini|hochkant=0.9|Raymond Heerenveen (links) verpasste das Finale um einen Rang Wind: +0,5 m/s PlatzNameNationZeit (s) 1 Pietro Mennea 20,83 2 Franz-Peter Hofmeister 21,09 3 Joseph Arame 21,16 4 Ainsley Bennett 21,23 5 Raymond Heerenveen 21,44 6 Hans-Joachim Zenk 21,46 7 Steve Green 21,52 8 Peter Muster 77,71
Finale
6. September 1974, 18:45 Uhr
Wind: −0,8 m/s PlatzNameNationZeit (s) 1 Pietro Mennea 20,60 2 Manfred Ommer 20,76 3 Hans-Jürgen Bombach 20,83 4 Joseph Arame 20,83 5 Franz-Peter Hofmeister 20,93 6 Bruno Cherrier 21,02 7 Ainsley Bennett 21,29 Antti Rajamäki
Weblinks Roma European Championships, european-athletics.org, abgerufen am 8. November 2022 European Championship 1974 Rom, Men 200m, todor66.com, abgerufen am 8. November 2022 Track and Field Statistics, EM 1974, trackfield.brinkster.net, abgerufen am 8. November 2022 European Championships Munich 2022 – Statistics Handbook Athletics, 12th European Athletics Championships Roma ITA, 02–08 SEP 1974, Stadio Olimpico, Men 200 m, S. 574, englisch (PDF, 30.741 KB), downloads.european-athletics.com, abgerufen am 8. November 2022
Einzelnachweise und Anmerkungen
Kategorie:Wettbewerb der Leichtathletik-Europameisterschaften 1974