Heinrich Schwemmer (* 28. März 1621 in VolkachBayerisches Musikerlexikon Online: Schwemmer, Heinrich (1621–1696), abgerufen am 14. April 2024.; † 26. Mai 1696Johann Jacob Carbach: Nürnbergisches Zion, Das ist: Wahrhaffte Beschreibung Aller Kirchen und Schulen ..., Nürnberg 1733, S. 14 (Link zum Digitalisat) in NürnbergGottfried Döring: Choralkunde in drei Büchern, Th. Bertling, Danzig 1861, S. 112 (Link zum Digitalisat)) war ein deutscher Komponist des Barock.Riemann Musiklexikon, 1961. Schwemmer, Heinrich.ADB 33 (1891). Schwemmer Heinrich.

Leben und Werk Bedingt durch die Wirren des Dreißigjährigen Krieges gelangte Schwemmer über Weimar und Coburg 1641 nach Nürnberg. Beim sogenannten Schwedenfest 1649 stand er als Bassist in Johann Erasmus Kindermanns Chor. 1650 wurde er Adjunkt in der bei der Nürnberger Kirche St. Lorenz gelegenen Schule und ab 1652 Collega sowie ab 1655 in derselben Funktion an St. Sebaldus in Nürnberg. Ab 1656 wirkte er auch als Director chori musici an der Nürnberger Frauenkirche.

Schwemmer war der Lehrer im Fach Klavier und im Fach Gesang von Johann Krieger, Johann Pachelbel und anderen. Er galt in seiner Zeit als der beliebteste Nürnberger Fest- und Gelegenheitskomponist. Erhalten sind von Schwemmer einige Hochzeits- und Trauermusiken aus den Jahren von 1656 bis 1684. Einige kirchenmusikalische Werke Schwemmers sind nur handschriftlich überliefert.

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

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