Paul Stöcklein (* 29. Juni 1909 in Weiden in der Oberpfalz; † 25. April 1992 in BambergDie Zeit, 8. Mai 1992, Nr. 20) war ein deutscher Germanist.
Leben Nach der Promotion 1931 zum Dr. phil. in Würzburg Über die philosophische Bedeutung von Platons Mythen trat er 1933 der SA und zum 1. Mai 1937 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 4.516.621).Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/22931285Internationales Germanistenlexikon 1800 – 1950. Berlin 2003. S. 1816 1951 wurde er Privatdozent in München, 1957 außerordentlicher Professor in Saarbrücken und 1961 in ordentlicher Professor in Frankfurt am Main. 1974 wurde er emeritiert.
Schriften (Auswahl) Literatur als Vergnügen und Erkenntnis. Essays zur Wissenschaft von der Sprache und Literatur. Darmstadt 1974, ISBN 3-494-00791-8. Wege zum späten Goethe. Dichtung, Gedanke, Zeichn., Interpretationen um ein Thema. Darmstadt 1984, ISBN 3-534-05847-X. Einspruch gegen den Zeitgeist. Begegnungen und Reflexionen aus den Jahren 1930 bis 1990. Bonn 1992, ISBN 3-416-02317-X. Joseph von Eichendorff. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek 1993, ISBN 3-499-50084-1.
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Einzelnachweise
Kategorie:Germanist Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main) Kategorie:Hochschullehrer (Universität des Saarlandes, Saarbrücken) Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München) Kategorie:SA-Mitglied Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1909 Kategorie:Gestorben 1992 Kategorie:Mann