10. Leichtathletik-Europameisterschaften zentriert|100pxDisziplin 800-Meter-Lauf der FrauenStadt Stadion OlympiastadionTeilnehmerinnen 23 Athletinnen aus 14 LändernWettkampfphase 10. August: Vorläufe11. August: Halbfinale12. August: FinaleMedaillengewinnerinnen 16px|Gold Gold Vera Nikolić () 16px|Silbermedaillen Silber Pat Lowe () 16px|Bronzemedaillen Bronze Rosemary Stirling () mini|hochkant=2.4| Der 800-Meter-Lauf der Frauen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1971 wurde vom 10. bis 12. August 1971 im Olympiastadion von Helsinki ausgetragen.

Die britischen Athletinnen errangen mit Silber und Bronze zwei Medaillen. Es siegte die Europameisterin von 1966 Vera Nikolić aus Jugoslawien. Vizeeuropameisterin wurde Pat Lowe vor Rosemary Stirling, spätere Rosemary Wright.

Anmerkung zu den Zeitangaben Die Zeitangaben erfolgten bei diesen Europameisterschaften offiziell wie früher üblich in auf Zehntelsekunden gerundeten Werten. Zugrunde liegen allerdings die elektronischen Messungen, deren exakte Hundertstelwerte bekannt und in den Ergebnislisten der Quellen aufgeführt sind. In den Jahren nach diesen Europameisterschaften wurde es üblich, die Resultate der Bahnwettbewerbe aufgeschlüsselt nach Hundertstelsekunden anzugeben. Dies ist auch hier in den nachfolgenden Ergebnisübersichten so realisiert.

Rekorde Bestehende Rekorde Weltrekord1:58,5 min Stuttgart, BR Deutschland (heute Deutschland)11. Juli 1971, sport-record.de, abgerufen am 30. Juli 2022 Europarekord Meisterschaftsrekord2:01,4 min EM Athen, Griechenland17. September 1969 Rekordverbesserungen Der bestehende EM-Rekord wurde verbessert und es gab zwei Landesrekorde. Meisterschaftsrekord: 2:00,0 min – Vera Nikolić (Jugoslawien), Finale am 12. August Landesrekorde: 2:03,4 min – Claire Walsh (Irland), zweites Halbfinale am 11. August 2:00,0 min – Vera Nikolić (Jugoslawien), Finale am 12. August

Vorrunde 10. August 1971

Die Vorrunde wurde in vier Läufen durchgeführt. Die ersten vier Athletinnen pro Lauf – hellblau unterlegt – qualifizierten sich für das Halbfinale.

Vorlauf 1 PlatzNameNationZeit (min) 1 Hildegard Falck 2:04,96 2 Magdolna Kulcsár 2:05,30 3 Waltraud Pöhland 2:05,31 4 Angela Ramello 2:05,70 5 Wassilena Amsina 2:06,39 6 Sandra Sutherland 2:09,46

Vorlauf 2 PlatzNameNationZeit (min) 1 Vera Nikolić 2:04,81 2 Rosemary Stirling 2:06,74 3 Sylvia Schenk 2:07,41 4 Danuta Wierzbowska 2:07,93 5 Birgitte Jennes 2:09,54 6 Maria-Coro Fuentes 2:12,58

Vorlauf 3 mini|Als Mittelstrecklerin begann Grete Andersen hier ihre Karriere bei internationalen Meisterschaften und schied als Sechste des vierten Vorlauf aus – später war sie als Grete Waitz äußerst erfolgreich vor allem im Cross- und Marathonlauf PlatzNameNationZeit (min) 1 Gunhild Hoffmeister 2:05,37 2 Claire Walsh 2:06,06 3 Pat Lowe 2:06,37 4 Kirsten Hoiler 2:06,67 5 Elżbieta Skowrońska 2:06,94

Vorlauf 4 PlatzNameNationZeit (min) 1 Ileana Silai 2:04,88 2 Donata Govoni 2:05,48 3 Nijolė Sabaitė 2:05,54 4 Gisela Ellenberger 2:05,57 5 Tonka Petrowa 2:05,91 6 Grete Andersen 2:07,63

Halbfinale 11. August 1971, 18:20 Uhr

In den beiden Halbfinalläufen qualifizierten sich die jeweils ersten drei Athletinnen – hellblau unterlegt – für das Finale.

Lauf 1 mini|hochkant=1.2|Waltraud Pöhland (rechts), spätere Waltraud Strotzer, schied als Sechste des ersten Halbfinals aus PlatzNameNationZeit (min) 1 Vera Nikolić 2:03,7 2 Danuta Wierzbowska 2:05,3 3 Gisela Ellenberger 2:05,4 4 Pat Lowe 2:05,4 5 Magdolna Kulcsár 2:06,2 6 Waltraud Pöhland 2:06,9 7 Angela Ramello 2:07,5 8 Kirsten Hoiler 2:07,6

Lauf 2 mini|hochkant=0.8|Die Olympiazweite von 1968 Ileana Silai erreichte als Fünfte des zweiten Semifinals nicht das Finale PlatzNameNationZeit (min) 1 Gunhild Hoffmeister 2:03,1 2 Hildegard Falck 2:03,2 3 Rosemary Stirling 2:03,3 4 Claire Walsh 2:03,4 5 Ileana Silai 2:03,9 6 Sylvia Schenk 2:04,6 7 Donata Govoni 2:05,0 Nijolė Sabaitė

Finale 12. August 1971, 18:30 Uhr mini|hochkant=0.9| PlatzNameNationZeit (min) 1 Vera Nikolić 2:00,00 CR/ 2 Pat Lowe 2:01,66 3 Rosemary Stirling 2:02,08 4 Danuta Wierzbowska 2:04,16 5 Gisela Ellenberger 2:05,14 6 Claire Walsh 2:08,57 Hildegard Falck gestürzt Gunhild Hoffmeister In diesem Rennen kam es zu einem unglücklichen Zwischenfall, durch den zwei Mitfavoritinnen außer Gefecht gesetzt wurden. Zunächst stürzte Gunhild Hoffmeister, Weltrekordlerin Hildegard Falck kam in der Folge ebenfalls zu Fall, sodass beide Läuferinnen das Rennen nicht beenden konnten.

Weblinks Helsinki European Championships, european-athletics.org, abgerufen am 30. Juli 2022 10th European Championships Zürich 2014 – Statistics Handbook, European Championship 1971 HELSINKI 10th-15th August 1971, Women 800 metres, slidelegend.com (englisch), S. 417f (PDF, 13.623 kB), abgerufen am 30. Juli 2022 Women 800m Athletics European Championships 1971 Helsinki (FIN), todor66.com, abgerufen am 30. Juli 2022 Track and Field Statistics, EM 1971, trackfield.brinkster.net, abgerufen am 30. Juli 2022 10. Leichtathletik-Europameisterschaften 1971 in Helsinki, Finnland, ifosta.de, abgerufen am 30. Juli 2022

Video EUROPEI DI HELSINKI 1971 800 DONNE VERA NIKOLIC, youtube.com, abgerufen am 30. Juli 2022

Einzelnachweise und Anmerkungen

Kategorie:Wettbewerb der Leichtathletik-Europameisterschaften 1971