Die Saudi-Abha-Klasse war eine aus vier Einheiten bestehende Con-Ro-Schiffsklasse.
Geschichte Die Schiffe wurden 1982/1983 auf der schwedischen Werft Kockums in Malmö für die saudi-arabische Reederei The National Shipping Company of Saudi Arabia (NSCSA) gebaut. Zu der Zeit gehörten die Schiffe zu den größten Con-Ro-Schiffen der Welt. Sie wurden von der Reederei 30 Jahre betrieben.SAUDI TABUK – last of NSCSA conro quartet bows out after 30 years of service, Linervision, 11. Oktober 2013. Abgerufen am 28. Juni 2019. Bereedert wurden die Schiffe von Mideast Ship Management in DubaiSaudi Tabuk – IMO 8121771, Scheepvaartwest. Abgerufen am 28. Juni 2019. und nach der Übernahme des Unternehmens durch Bahri von Bahri Ship Management.
2013 wurden sie durch die Schiffe der Bahri-Abha-Klasse ersetzt und im selben Jahr in Alang (Indien) und Chittagong (Bangladesch) verschrottet.2013 Annual List of Ships Scrapped Worldwide, NGO Shipbreaking Platform (XLSX, 163 kB). Abgerufen am 28. Juni 2019.Ship-Breaking 2013, Robin des Bois, 2014 (PDF, 30,7 MB). Abgerufen am 28. Juni 2019.
Technische Daten Die Schiffe wurden von einem Siebenzylinder-Dieselmotor von MAN B&W (Typ: 7L90GFCA) mit 20.015 kW Leistung angetrieben, der auf einen Propeller wirkte. Für die Stromerzeugung standen vier Generatoren zur Verfügung, die jeweils von einem Dieselmotor von MAN B&W (Typ: 8S28LH-4) angetrieben wurden. Als Notgenerator diente ein Dieselgenerator, der von einem Scania-Dieselmotor angetrieben wurde.
Die Decksaufbauten befanden sich im Heckbereich der Schiffe. Sie überbauten einen Teil der Ro-Ro-Decks. Die Schiffe waren mit einer zur Steuerbordseite herunterklappbaren Heckrampe für den Umschlag rollender Ladung ausgerüstet. Die Ro-Ro-Decks im Schiff waren durch feste Rampen miteinander verbunden. Vor den Decksaufbauten befanden sich Stellplätze für Container sowie Laderäume, die teilweise als Ro-Ro-Decks und teilweise als Laderäume für den Transport von Containern ausgelegt waren. Die Containerladeräume waren mit Cellguides ausgestattet. Die Containerkapazität der Schiffe betrug 2.025 TEU. Für Kühlcontainer waren 50 Anschlüsse vorhanden. An Deck konnten 23 20-Fuß-Container hintereinander und bis zu 13 Container nebeneinander geladen werden. Die Deckscontainer wurden bis zu vier Lagen hoch gestaut.
Schiffe Saudi-Abha-Klasse Bauname Baunummer IMO-Nummer KiellegungStapellaufAblieferung Spätere Namen und Verbleib Saudi AbhaM/S SAUDI ABHA, Fakta om Fartyg. Abgerufen am 28. Juni 2019. 585 8121745 6. Dezember 1982Januar 1983 2013 in Alang verschrottet Saudi DiriyahM/S SAUDI DIRIYAH, Fakta om Fartyg. Abgerufen am 28. Juni 2019. 586 8121757 7. Juni 19825. Februar 198331. März 1983 2013 in Alang verschrottet Saudi HofufM/S SAUDI HOFUF, Fakta om Fartyg. Abgerufen am 28. Juni 2019. 587 8121769 14. Juni 198223. April 198325. Juli 1983 2013 in Chittagong verschrottet Saudi TabukM/S SAUDI TABUK, Fakta om Fartyg. Abgerufen am 28. Juni 2019. 588 8121771 7. März 198320. August 19837. Oktober 1983 2013 in Alang verschrottet
Die Schiffe fuhren unter der Flagge Saudi-Arabiens, Heimathafen war Dammam.
Einzelnachweise
Kategorie:Frachtschiffsklasse Kategorie:Motorschiff Kategorie:Kockums