mini|links|Luftaufnahme Richtung Süden. Piątkowice (deutsch Rothhaus) ist ein Ort der Landgemeinde Łambinowice im Powiat Nyski der Woiwodschaft Opole in Polen.
Geographie Piątkowice liegt im südwestlichen Teil Oberschlesiens, rund neun Kilometer südwestlich von Łambinowice, 10 Kilometer nordöstlich von Nysa (Neisse) und 44 Kilometer südwestlich von Opole in der Nizina Śląska. Der Ort wird von der Nysa Kłodzka (Glatzer Neiße) durchflossen über welche im Ort die Woiwodschaftsstraße 406 führt. Südlich liegt der Rotthäuser Wald (Las Piątkowski).
Ortsteile sind Jutrocice Dolne (Klein Jeutriz) und Jutrocice Górne (Groß Jeutriz).
Nachbarorte von Piątkowice sind im Nordwesten Lasocice (Lassoth), im Nordosten Drogoszów (Neusorge), im Osten Jasienica Dolna (Nieder Hermsdorf), im Süden Mańkowice (Mannsdorf) und im Westen Rusocin (Riemertsheide).
Geschichte Im Jahr 1351 erwarb das Gut Rothhaus Johannes von Scharfeberg und Kunz von der Stadt Neisse.Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien. Breslau 1865, S. 996.
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Rothhaus mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.
Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte Rothhaus zum Landkreis Neisse, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1845 bestanden im Dorf eine Försterei, eine Tischlerei und 22 Häuser. Die Einwohnerzahl lag damals bei 118, allesamt katholisch.Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 559. Ab 1874 gehörte die Landgemeinde Rothaus zum Amtsbezirk Nieder Hermsdorf / Lassoth, der aus den Landgemeinden Lassoth, Nieder Jeutritz, Ober Jeutritz, Riemertsheide und Rothhaus sowie den Gutsbezirken Lassoth und Rothhaus bestand.Amtsbezirk Nieder Hermsdorf 1885 wurden 662 Einwohner gezähltKreis Neisse, und 1933 waren es 364 Einwohner
Am 1. April 1938 wurden Groß Jeutriz und Klein Jeutriz nach Rothhaus eingemeindet. 1939 wurden 377 Einwohner gezählt.
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Rothhaus 1945 mit dem größten Teil Schlesiens an Polen. Nachfolgend wurde es in Piątkowice umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde es der Woiwodschaft Opole eingegliedert. Seit 1999 gehört es zum Powiat Nyski.
2011 lebten in Piątkowice 344 Einwohner.GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku (XLSX-Datei, polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 10. Juni 2019
Sehenswürdigkeiten thumb|Die St.-Hedwigs-Kapelle St.-Hedwigs-Kapelle in Jutrocice Górne Kapelle in Jutrocice Dolne
Vereine Sportverein LZS Mańkowice-Piątkowice Freiwillige Feuerwehr OSP Piątkowice
Persönlichkeiten Max Gebbert (1856–1907), deutscher Mechaniker
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole Kategorie:Ort in Schlesien Kategorie:Gmina Łambinowice