10. Leichtathletik-Europameisterschaften zentriert|100pxDisziplin 4 × 400-m-Staffel der MännerStadt Stadion OlympiastadionTeilnehmer 10 Staffeln mit 40 AthletenWettkampfphase 14. August: Vorläufe15. August: FinaleMedaillengewinner 16px|Gold Gold 16px|Silbermedaillen Silber 16px|Bronzemedaillen Bronze mini|hochkant=2.4| Die 4-mal-400-Meter-Staffel der Männer bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1971 wurde am 14. und 15. August 1971 im Olympiastadion von Helsinki ausgetragen.

Europameister wurde die Bundesrepublik Deutschland in der Besetzung Horst-Rüdiger Schlöske, Thomas Jordan. Martin Jellinghaus und Hermann Köhler.Den zweiten Platz belegte Polen mit Andrzej Badeński, Jan Balachowski, Waldemar Korycki und Jan Werner.Bronze ging an Italien (Lorenzo Cellerino, Giacomo Puosi, Sergio Bello, Marcello Fiasconaro).

Anmerkung zu den Zeitangaben Die Zeitangaben erfolgten bei diesen Europameisterschaften offiziell wie früher üblich in auf Zehntelsekunden gerundeten Werten. Zugrunde liegen allerdings die elektronischen Messungen, deren exakte Hundertstelwerte bekannt und in den Ergebnislisten der Quellen aufgeführt sind. In den Jahren nach diesen Europameisterschaften wurde es üblich, die Resultate der Bahnwettbewerbe aufgeschlüsselt nach Hundertstelsekunden anzugeben. Dies ist auch hier in den nachfolgenden Ergebnisübersichten so realisiert.

Rekorde Offizielle Rekorde – Angabe in Zehntelsekunden Bestehende Rekorde Weltrekord, sport-record.de (englisch), abgerufen am 26. Juli 2022 2:56,1 min (Vince Matthews, Ron Freeman,Larry James, Lee Evans) OS Mexiko-Stadt, Mexiko 20. Oktober 1968 Europarekord, sport-record.de (englisch), abgerufen am 9. November 2022 3:00,5 min (Helmar Müller, Manfred Kinder,Gerhard Hennige, Martin Jellinghaus) 3:00,5 min (Stanisław Grędziński, Jan Balachowski,Jan Werner, Andrzej Badeński) Meisterschaftsrekord 3:02,3 min (Jan Werner, Edmund Borowski,Stanisław Grędziński, Andrzej Badeński) EM Athen, Griechenland 10. September 1969 Der bestehende EM-Rekord wurde bei diesen Europameisterschaften nicht erreicht. Die schnellste Zeit lief die Europameisterstaffel der Bundesrepublik Deutschland. Im Finale am 15. August erzielte das Quartett 3:02,9 min. Damit verfehlte das Team den Rekord allerdings nur um sechs Zehntelsekunden Zum Europarekord fehlten 2,4 Sekunden, zum Weltrekord 6,8 Sekunden. Es wurden zwei Landesrekorde aufgestellt: 3:06,7 min – Norwegen (Steinar Mo, Gøte Lundblad, Per Rom, Richard Simonsen), erster Vorlauf am 14. August 3:07,2 min – Schweden (Erik Carlgren, Michael Fredriksson, Lars Stubbendorff, Anders Faager), zweiter Vorlauf am 14. August

Elektronisch gemessene Rekorde (hier eigentlich noch inoffiziell) Bestehende Rekorde Weltrekord 2:56,16 min (Vince Matthews, Ron Freeman,Larry James, Lee Evans) OS Mexiko-Stadt, Mexiko 20. Oktober 1968 Europarekord 3:00,57 min (Helmar Müller, Manfred Kinder,Gerhard Hennige, Martin Jellinghaus) Meisterschaftsrekord 3:02,30 min (Jan Werner, Edmund Borowski,Stanisław Grędziński, Andrzej Badeński) EM Athen, Griechenland 10. September 1969 Der bestehende EM-Rekord wurde bei diesen Europameisterschaften nicht erreicht. Die schnellste Zeit lief die Europameisterstaffel der Bundesrepublik Deutschland. Im Finale am 15. August erzielte das Quartett 3:02,94 min. Damit verfehlte das Team den Rekord allerdings nur um 64 Hundertstelsekunden Zum Europarekord fehlten 2,37 Sekunden, zum Weltrekord 6,78 Sekunden. Es wurden zwei Landesrekorde aufgestellt: 3:06,67 min – Norwegen (Steinar Mo, Gøte Lundblad, Per Rom, Richard Simonsen), erster Vorlauf am 14. August 3:07,20 min – Schweden (Erik Carlgren, Michael Fredriksson, Lars Stubbendorff, Anders Faager), zweiter Vorlauf am 14. August

Vorrunde 14. August 1971, 20:00 Uhr

Die Vorrunde wurde in zwei Läufen durchgeführt. Die ersten vier Staffeln pro Lauf – hellblau unterlegt – qualifizierten sich für das Finale.

Vorlauf 1 PlatzStaffelBesetzungZeit (min) 1 Horst-Rüdiger SchlöskeThomas JordanMartin JellinghausHermann Köhler 3:06,05 2 John WilsonLeonard WaltersMartin BillhamDavid Jenkins 3:06,20 3 Andrzej BadeńskiJan BalachowskiWaldemar KoryckiJan Werner 3:06,23 4 Steinar MoGøte LundbladPer RomRichard Simonsen 3:06,67 Juhani KotikoskiAri SalinOssi KarttunenMarkku Kukkoaho

Vorlauf 2 PlatzStaffelBesetzungZeit (min) 1 Jewgeni BorissenkoSemjon KotscherWladimir NossenkoAlexander Brattschikow 3:06,43 2 Erik CarlgrenMichael FredrikssonLars StubbendorffAnders Faager 3:07,20 3 Lorenzo CellerinoGiacomo PuosiSergio BelloMarcello Fiasconaro 3:07,28 4 Gilles BertouldChristian NicoleauRoger VelasquezJean-Claude Nallet 3:07,35 5 Willy VandenwyngaerdenRené BervoetsJean-Pierre BorléeGaby De Geyter 3:07,80

Finale 15. August 1971 PlatzStaffelBesetzungZeit (min) 1 Horst-Rüdiger SchlöskeThomas JordanMartin JellinghausHermann Köhler 3:02,94 2 Andrzej BadeńskiJan BalachowskiWaldemar KoryckiJan Werner 3:03,64 3 Lorenzo CellerinoGiacomo PuosiSergio BelloMarcello Fiasconaro 3:04,58 4 Jewgeni BorissenkoSemjon KotscherWladimir NossenkoAlexander Brattschikow 3:04,82 5 John WilsonLeonard WaltersMartin BillhamDavid Jenkins 3:04,89 6 Gilles BertouldChristian NicoleauRoger VelasquezJean-Claude Nallet 3:04,99 7 Erik CarlgrenMichael FredrikssonAnders FaagerLars Stubbendorff 3:08,18 8 Steinar MoGøte LundbladPer RomRichard Simonsen 3:08,81

Weblinks Helsinki European Championships, european-athletics.org, abgerufen am 26. Juli 2022 10th European Championships Zürich 2014 – Statistics Handbook, European Championship 1971 HELSINKI 10th-15th August 1971, Men 4x400 metres, slidelegend.com (englisch), S. 417 (PDF, 13.623 kB), abgerufen am 26. Juli 2022 Men 4x400m Relay Athletics European Championships 1971 Helsinki (FIN), todor66.com, abgerufen am 26. Juli 2022 Track and Field Statistics, EM 1971, trackfield.brinkster.net, abgerufen am 26. Juli 2022 10. Leichtathletik-Europameisterschaften 1971 in Helsinki, Finnland, ifosta.de, abgerufen am 26. Juli 2022

Video ATLETICA EUROPEI 1971 STAFFETTA 4X400 ITALIA TERZA, youtube.com, abgerufen am 26. Juli 2022

Einzelnachweise und Anmerkungen

Kategorie:Wettbewerb der Leichtathletik-Europameisterschaften 1971