Ostheim (auch OschheimRudolph Moser: Vollständige Beschreibung von Württemberg: in allen seinen Städten ..., Zweiter Band, Stuttgart, 1843, S. 206) ist ein abgegangener Ort bei Riedlingen im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg.
Der Ort lag am Fuß des Österbergs nordwestlich von Riedlingen und wurde in einer am 30. September 835 in Worms ausgestellten Urkunde erstmals erwähnt. In ihr bestätigte König Ludwig der Deutsche die von seinem Vater, Kaiser Ludwig dem Frommen, dem Abt Grimald von Weißenburg, Vorsteher der kaiserlichen Kanzlei, gemachten Güterschenkungen im Apphagau, nämlich Altheim, Riedlingen („Hruodininga“), Waldhausen („Ualdhusir“) und Ostheim.„. . . in pago qui dicitur Appha, in villis nuncupantibus Altheim, Hruodininga, Uualdhusir et Ostheim . . .“ (Landesarchiv Baden-Württemberg: Württembergisches Urkundenbuch Online, Band I, Nr. 95; Stand 24. Oktober 2016).
Wann der Ort aufgegeben wurde, ist nicht bekannt. Seit dem 14. Jahrhundert erscheint bis ins 15. Jahrhundert nur noch der Flurname Ostheim.https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/26374/Ostheim
Fußnoten
Kategorie:Wüstung im Landkreis Biberach Kategorie:Geographie (Riedlingen) Kategorie:Ersterwähnung 835 Kategorie:Wikipedia:Lagewunsch mit fehlenden lagebezogenen Quellen