Der Gelblappenkiebitz oder auch Malabarkiebitz (Vanellus malabaricus) ist ein mittelgroßer Watvogel in der Familie der Regenpfeifer (Charadriidae).Avibase

Er kommt auf dem indischen Subkontinent außer Nordostindien, in Bangladesch und Sri Lanka vor.

Sein Verbreitungsgebiet umfasst trockene und offene Lebensräume einschließlich bebauter und brach liegender Flächen und trockene Flussläufe.P. Wiersma und G. M. Kirwan: Yellow-wattled Lapwing (Vanellus malabaricus), version 1.0. In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana (Herausgeber): Birds of the World. 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Vanellus malabaricusS. Ali: The Book of Indian Birds. Bombay Natural History Society, Oxford university Press, 13. Aufl. 2002, ISBN 978-0-19-566523-9R. Grimmett, T. Inskipp: Birds of Northern India. Helm Field Guides, 2017, ISBN 978-0-7136-5167-6

Beschreibung Der Gelblappenkiebitz ist 24–28 cm groß und wiegt zwischen 108 und 203 g. Die Flügelspannweite beträgt 65–69 cm. Er ist sandbraun mit schwarzem, durch eine weiße Linie abgesetzten Scheitel, weißem Überaugenstreif, brauner Brust und weißem Bauch. Im Flug fällt ein weißes Flügelband auf den schwarzen Flügeln auf. Hauptunterscheidungsmerkmal gegenüber dem Rotlappenkiebitz sind die fleischigen gelben Lappen oberhalb und vor den Augen sowie die gelben Beine.

Geografische Variation Die Art ist monotypisch.

Stimme mini|Ruf Der Ruf des Männchens wird als langgezogenes „tchee-it“, als hartes „tit-tit-tit“ und als „chit-oo-eet“ als Warnruf beschrieben.

Lebensweise Die Nahrung besteht aus Insekten und deren Larven einschließlich Heuschrecken und Käfern, auch Weichtiere. Die Nahrungsaufnahme erfolgt vorwiegend nachts.

Die Brutzeit liegt zwischen März und Juli in Sri Lanka, zwischen Ende April bis Juni in Pakistan.

Gefährdung Der Gelblappenkiebitz gilt als nicht gefährdet (Least Concern).

Weblinks

Macaulay Library

Gelblappenkiebitz auf Briefmarken

Einzelnachweise

Kategorie:Regenpfeifer