Maike Jüttendonk (* 21. Mai 1987 in Köln) ist eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.

Leben und Wirken Maike Jüttendonk wuchs in Köln auf. Nach dem Abitur begann sie 2008 ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover,, abgerufen am 29. Januar 2022 ab 2011 war sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes im Bereich Schauspiel. Sie beendete ihr Studium 2012.

Während des Studiums wirkte sie in Produktionen am Studiotheater Hannover und am Schauspiel Hannover mit, außerdem spielte sie unter der Regie von Herbert Fritsch in den Nibelungen am Theater Bremen und in Herr Puntila und sein Knecht Matti am Schauspiel Köln. Am Theater Münster hatte sie bis zum Ende der Spielzeit 2014/15 ihr erstes festes Engagement. Nach ihrem ersten Theaterjahr wurde sie als beste Nachwuchsschauspielerin nominiert. Sie wurde zudem mit den Förder- bzw. Publikumspreisen der Musik- und Theaterfreunde Münster und der Volksbühne ausgezeichnet. 2014 erhielt Maike Jüttendonk den Nachwuchsförderpreis der proskenion Stiftung (Sonderpreis der Jury).

In zahlreichen Fernsehserien und -filmen hat Jüttendonk Serien- und Episoden-Hauptrollen gespielt und sie ist auch regelmäßig als Sprecherin für WDR-Hörspiele tätig.Maike Jüttendonk Website Sprecher Agentur, abgerufen am 14. Juni 2019.

In dem Ende 2018 in den USA und Deutschland gedrehten englischsprachigen Spielfilm Frieda – Coming Home von Regisseur Doc Miguel ist sie in einer Nebenrolle zu sehen.

Theater (Auswahl) 2018: Der Widerspenstigen Zähmung, Theater Lübeck 2017: Die heilige Johanna der Schlachthöfe, Theater Bonn 2016: Weekend im Paradies, Schauspielhaus Bochum 2015: Woyzeck, Theater Bonn 2015: Kabale und Liebe, Theater Bonn 2014: Draussen vor der Tür, Theater Münster 2014: Das Goldene Vlies, Theater Münster 2013: Nichts. Was im Leben wichtig ist, Theater Münster

Filmografie (Auswahl) Fernsehen 2015: Wilsberg: Bauch, Beine, Po 2016: Rentnercops 2016: World of Wolfram (Webserie, Funk) 2018: SOKO Stuttgart – Folge: Piratennest 2019: SOKO Wismar – Folge: Girls’ Night 2019: Andere Eltern 2019: Einstein (Fernsehserie, eine Folge) 2019: Pastewka 2019: Bonusfamilie (Fernsehserie) 2019: Harter Brocken: Der Geheimcode 2020: Der Zürich-Krimi: Borchert und die tödliche Falle 2020: WaPo Bodensee – Folge: Schutzlos 2020: Wolfsland: Das Kind vom Finstertor (Fernsehreihe) 2021: Praxis mit Meerblick – Herzklopfen (Fernsehreihe) 2021: SOKO Leipzig (Fernsehserie, Folge: Take-away) 2021: Ein Sommer in Südtirol (Fernsehreihe) 2021: KBV – Keine besonderen Vorkommnisse (Fernsehserie) 2022: Gefährliche Nähe (Fernsehserie, 6 Episoden) 2023: Ready.Daddy.Go (Fernsehserie, sechs Folgen) 2025: SOKO Potsdam (Fernsehserie, Folge: Schöner leben)

Kino 2016: Agnes 2019: Frieda – Coming Home

Hörspiele 2012: Bodo Traber, Tilman Zens: Puppenstadt – Regie: Petra Feldhoff 2015: Sebastian Lybeck: Latte Igel reist zu den Lofoten (2 Teile) – Bearbeitung, Komposition und Regie: Dirk Raulfs 2015: Nic Pizzolatto: Galveston (2 Teile) – Bearbeitung und Regie: Walter Adler 2016: Dirk Schmidt: Dead Link – Regie: Claudia Johanna Leist 2016: Bodo Traber: Nachtexpress – Regie: Petra Feldhoff 2016: Sarah Lean: Ein Geschenk aus dem Himmel (2 Teile) – Regie: Angeli Backhausen 2016: Martin Becker: Fuck You, Mon Amour – Regie: Martin Becker 2017: Alida Bremer: Olivas Garten (1. Teil) - Regie: Claudia Johanna Leist 2017: Mischa Zickler: Seerauch (3 Teile) – Regie: Petra Feldhoff 2017: William Faulkner: Licht im August (3. Teil) – Bearbeitung und Regie: Walter Adler 2018: Hilary Mantel: Brüder (4. Teil: Amour fou und moralische Skrupel) – Bearbeitung und Regie: Walter Adler 2018: Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit 1. bis 5. von insgesamt 6 Teilen – Bearbeitung und Regie: Thomas Werner 2019: Eva Lia Reinegger: Immer dienstags – Typenstudie in einer Selbsthilfegruppe (2. Folge: Jeff) – Regie: Annette Kurth 2019: Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit (in 7 Folgen der zwölfteiligen Fassung) – Bearbeitung und Regie: Thomas Werner 2020: Lisa Sommerfeldt: wing.suit – Regie: Matthias Kapohl 2023: Anastasiia Kosodii und Julia Gonchar: Über Grenzen – Rückkehr in die Ukraine im Krieg, Regie: Petra Feldhoff

Auszeichnungen 2016: Nominierung Kritikerumfrage Theater Heute – Nachwuchsschauspielerin des Jahres 2014: Nachwuchsförderpreis der proskenion Stiftung (Sonderpreis der Jury) 2013: Nominierung Kritikerumfrage Theater Heute – Nachwuchsschauspielerin des Jahres 2012: Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes

Weblinks

Maike Jüttendonk bei der Agentur Birnbaum

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1987 Kategorie:Frau