9. Leichtathletik-Europameisterschaftenzentriert|100pxDisziplin Weitsprung der MännerStadt Stadion Karaiskakis-StadionTeilnehmer 25 Athleten aus 13 LändernWettkampfphase 17. September: Qualifikation18. September: FinaleMedaillengewinner16px|Gold Gold Igor Ter-Owanessjan ()16px|Silbermedaillen Silber Lynn Davies ()16px|Bronzemedaillen Bronze Tõnu Lepik () mini|hochkant=2.4| Der Weitsprung der Männer bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1969 wurde am 17. und 18. September 1969 im Athener Karaiskakis-Stadion ausgetragen.

In diesem Wettbewerb gewannen die Weitspringer aus der Sowjetunion mit Gold und Bronze zwei Medaillen. Europameister wurde der Sieger von 1958 und 1962 sowie EM-Zweite von 1966 Igor Ter-Owanessjan – außerdem zweifacher Olympiadritter (1960/1964). Er gewann vor dem britischen Titelverteidiger und Olympiasieger von 1964 Lynn Davies. Bronze ging an Tõnu Lepik.

Rekorde Bestehende Rekorde Weltrekord8,90 mOS Mexiko-Stadt, Mexiko18. Oktober 1968, sport-record.de (englisch), abgerufen am 22. Juli 2022Europarekord8,35 m Igor Ter-OwanessjanMexiko-Stadt, Mexiko18. Oktober 1967, sport-record.de (englisch), abgerufen am 10. November 2022Meisterschaftsrekord7,98 mEM Budapest, Ungarn31. August 1966

Rekordverbesserung Im Finale waren eine ganze Reihe von Sprüngen zu verzeichnen, die über dem bestehenden Meisterschaftsrekord lagen. Der Rückenwind betrug allerdings bei den meisten dieser Versuche mehr als 2,0 m/s, sodass viele Weiten nicht bestenlistenreif waren. Anerkennungsfähig war das Resultat des sechstplatzierten Max Klauß aus der DDR, der somit den EM-Rekord im Finale am 18. September 1969 um zwei Zentimeter auf 8,00 m verbesserte. Zum Europarekord fehlten ihm 35, zum Weltrekord neunzig Zentimeter.

Qualifikation 17. September 1969, 10.00 Uhr

25 Teilnehmer traten zu einer Qualifikationsrunde in zwei Gruppen an. Vier Athleten (hellblau unterlegt) übertrafen die Qualifikationsweite für den direkten Finaleinzug von 7,65 m. Damit war die Mindestanzahl von zwölf Finalteilnehmern nicht erreicht. Das Finalfeld wurde mit den nächsten bestplatzierten Sportlern auf eigentlich zwölf Springer aufgefüllt. Da es ab Rang elf drei Athleten mit identischer Weite gab, wurden schließlich neun weitere Teilnehmer (hellgrün unterlegt), also insgesamt dreizehn Sportler, für das Finale am darauffolgenden Tag zugelassen. Die Regel der Platzierung über den jeweils besseren zweitbesten Versuch kam in der Qualifikation bezüglich der Auswahl für das Finale auf den Rängen elf bis dreizehn nicht zur Anwendung. 7,65 m reichten letztlich für die Finalteilnahme.

Bei einigen Athleten ist bekannt, zu welcher Qualifikationsgruppe sie gehörten, bei anderen nicht. Deshalb stellt die Tabelle unten eine Gesamtübersicht des Resultats aus beiden Gruppen dar.

Platz Name Nation Gruppe 1. Versuch (m) 2. Versuch (m) 3. Versuch (m) Bestweite (m)1 Igor Ter-Owanessjan B 7,56 7,87 – 7,872 Klaus Beer B 7,82 – – 7,823 Leonid Barkowskyj B 7,79 – – 7,794 Vasile Sărucan k. A. k. A. 7,665 Lynn Davies B 7,64 k. A. 7,646 Christian Tourret B k. A. 7,587 Gérard Ugolini A x 7,32 7,57 7,578 Jack Pani A x k. A. 7,569 Tõnu Lepik A k. A. 7,5410 Max Klauß A k. A. 7,5311 Terje Haugland B k. A. 7,3512 Jesper Tørring A k. A. 7,3513 Nenad Stekić B k. A. 7,3514 Zdzisław Kokot A k. A. 7,3015 Stanisław Cabaj k. A. k. A. 7,2716 Finn Bendixen k. A. k. A. 7,2717 Hannu Kyösola k. A. k. A. 7,2418 Mihail Zaharia A k. A. 7,2319 Waldemar Stępień A x k. A. 7,2320 Rafael Blanquer k. A. x 7,22 7,06 7,2221 Alan Lerwill k. A. k. A. 7,2022 Miljenko Rak k. A. k. A. 7,1523 Lars-Olof Höök k. A. k. A. 7,1324 Philippe Houssiaux k. A. k. A. 7,0725 Pertti Pousi k. A. x x 6,81 6,81

Finale mini|hochkant=0.8|Nach zwei EM-Siegen und einem zweiten Platz wurde Igor Ter-Owanessjan zum dritten Mal Europameister 18. September 1969, 16.30 Uhr PlatzNameNationWeite (m)Wind (m/s) 1 Igor Ter-Owanessjan 8,17 w +4,4 2 Lynn Davies 8,07 w +2,2 3 Tõnu Lepik 8,04 w +4,2 4 Klaus Beer 8,03 w +3,2 5 Leonid Barkowskyj 8,02 w +2,4 6 Max Klauß 8,00 CR +0,8 7 Jack Pani 7,87 w +2,6 8 Gérard Ugolini 7,87 +0,8 9 Christian Tourret 7,82 w +3,0 10 Nenad Stekić 7,78 w +2,3 11 Terje Haugland 7,58 w +2,8 12 Jesper Tørring 7,41 +1,8 13 Vasile Sărucan 7,34 +1,2

Weblinks Athina European Championships, european-athletics.org, abgerufen am 22. Juli 2022 9th European Championships Zürich 2014 – Statistics Handbook, European Championship 1969 ATHINA 16th-20th September 1969, Men Long jump, slidelegend.com (englisch), S. 407 (PDF, 13.623 kB), abgerufen am 22. Juli 2022 IX European Championships 1969 Athens (GRE) Men Long Jump, todor66.com, abgerufen am 22. Juli 2022 Track and Field Statistics, EM 1969, trackfield.brinkster.net, abgerufen am 22. Juli 2022 9. Leichtathletik-Europameisterschaften 1969 in Athen, Griechenland, ifosta.de, abgerufen am 22. Juli 2022

Videolinks EUROPEAN ATHLETICS 1969 ATHENS LONG JUMP TER OVANESIAN, youtube.com, abgerufen am 22. Juli 2022 European Athletics Finals (1969), Bereich: 0:23 min bis 0:25 min, youtube.com, abgerufen am 22. Juli 2022

Einzelnachweise und Anmerkungen

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