miniatur|Lage von Farmsen-Berne in Hamburg und im Bezirk Hamburg-Wandsbek (hellrot) Die Liste der Straßen und Brücken in Hamburg-Farmsen-Berne ist eine Übersicht der im Hamburger Stadtteil Farmsen-Berne vorhandenen Straßen und Brücken. Sie ist Teil der Liste der Verkehrsflächen in Hamburg.

Überblick In Farmsen-Berne (Ortsteilnummer 514) leben Einwohner (Stand: ) auf 8,2 km². Farmsen-Berne liegt in den Postleitzahlenbereichen 22145, 22159 und 22175.

In Farmsen-Berne gibt es 153 benannte Verkehrsflächen, darunter vier Brücken. Folgende Motivgruppen finden sich im Stadtteil (siehe Spalte „Anmerkungen“): „Pferdesport“ (rund um die ehemalige Trabrennbahn Farmsen) „Pelztiere“ (zwischen Pezolddamm und Neusurenland) „Swebendorf“ (zwischen Neusurenland und Am Luisenhof)

Übersicht der Straßen Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen – Straßen, Plätze und Brücken – im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße, des Platzes oder der Brücke. Über den Link (Lage) kann die Straße, der Platz oder die Brücke auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt. Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße, des Platzes oder der Brücke) und einer dreistelligen Nummer. Länge/Maße in Metern:Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas NordDigitaler Atlas Nord mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft. Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens. Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums. Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw. Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.

Name/Lage Straßen-schlüssel Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAm Berner Wald ()A194300nach der Funktion zum Berner Wald führend1934westliche Straßenhälfte in SaselAm Dornberg ()A652415nach einem Flurnamen 1990Am Luisenhof ()A2901490nach der Funktion zum ehemaligen Luisenhof (früher Lohhof) führend 1927An der Berner Au ()A394985nach der Lage an der Berner Au1957An der Walddörferbahn ()A625305nach der Lage an der Walddörferbahn 1983Andreasweg ()A428410Andreas Langbein (1830–1906), erster Besitzer eines dort früher gelegenen Bauernhofes 1919nördliche Straßenhälfte zwischen Meiendorfer Mühlenweg und der Abknickung nach Süden in Sasel, sonst in Farmsen-BerneAnneliese-Tuchel-Weg ()A754180Anneliese Tuchel (1926–2000), BuchhändlerinSenatsbeschluss vom 11. Mai 2017, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 40 vom 23. Mai 2017, abgerufen am 23. August 2019 2017Aspersort ()A484280nach einem Flurnamen (Aspe = Espe, Ort = Winkel, Spitze) 1926August-Krogmann-Straße ()A5172075August Krogmann (1865–1924), Gemeindevorsteher in Farmsen von 1904 bis 1919 1926westliche Straßenhälfte zwischen Pezolddamm und Haus Nr. 190 in BramfeldBalkenstücken ()B038140nach einem Flurnamen 1949Balken sind Ackerstücke, die nicht mit anderen Äckern gleichzeitig bearbeitet werden können.Barenkrug ()B056610nach einem Flurnamen (Bar = Eber, Krug = entlegener Acker)1921Die Straße verläuft komplett im Stadtteil, nur die Grundstücke Nr. 16 und 16a (Gyula-Trebitsch-Schule) liegen in Tonndorf.Beim Farenland ()B204740nach einem Flurnamen, der auf ein mit Farn bewachsenes Stück Land hinweist 1925Beim Lehmbrook ()B214250nach einem Flurnamen1935Bekassinenau ()B228250(im Stadtteil)nach dem gleichnamigen Schnepfenvogel 1950südlich der U-Bahn-Gleise in RahlstedtBekassinenaubrücke ()–50(im Stadtteil)in Anlehnung an die Straße Bekassinenau 1960lt. Straßenverzeichnis nur in Farmsen-Berne, lt. Grundkarte kurzer südlicher Teil jenseits der Gleise in Rahlstedt, überquert im Zuge der Bekassinenau die Gleise der U 1.Berberweg ()B24885nach der gleichnamigen Pferderasse 1967Motivgruppe: „Pferdesport“Berner Allee ()B2791535nach der Lage im Stadtteil 1925Berner Brücke ()B24880(im Stadtteil)nach Funktion und Lage im Stadtteil 1962nicht nur eine Brücke, sondern ein ganzer Straßenzug; südlich der U-Bahn-Gleise in RahlstedtBerner Gutsweg ()B281370nach der Funktion zum Gut Berne führend 1949Berner Heerweg ()B2825740nach der Lage im Stadtteil 1945Die Straße verläuft komplett im Stadtteil, lediglich das Grundstück mit der Hausnummer 190 liegt laut Straßenverzeichnis in Rahlstedt.Ab 1898: Hauptstraße, zwischen 1933 und 1945: Adolf-Hitler-Straße. Berner Koppel ()B283335nach der Lage im Stadtteil 1949Bienenkamp ()B31140(im Stadtteil)frei gewählter Name 1950In Farmsen-Berne liegt nur die nördliche Straßenhälfte zwischen Wittreem und Am Berner Wald, ansonsten in Sasel.Birckholtzweg ()B357525Jonny Birckholtz (1877–1937), Gemeindevorsteher in Farmsen 1967Bisamweg ()B155155nach dem gleichnamigen Nagetier1950Motivgruppe: „Pelztiere“Blakshörn ()B382835nach einem Flurnamen 1929Bramfelder Weg ()B5451105Hamburger Stadtteil Bramfeld1898 Brückenstieg ()B629530nach der Funktion als Verbindungsweg zwischen der Busbrookbrücke und der Bekassinenaubrücke 1949FußwegBuchnerweg ()B666355Heinrich Buchner (1871–1946), Gemeindevorsteher in Farmsen von 1924 bis 1930 1966Bullskamp ()B701570Farmsener Bauernfamilie Bull1921Die Bulls verkauften 1899 ihren Hof an die Stadt Hamburg, die dort ein Pflegeheim errichtete.Busbrookbrücke ()–30(im Stadtteil)nach einem Flurnamen1964überquert die Gleise der U 1 beim Bahnhof Berne; östlicher Teil in Rahlstedt Busbrookhöhe ()B750620in Anlehnung an die Busbrookbrücke1968Buschhägen ()B726135nach einem Flurnamen 1932 Charlie-Mills-Straße ()C089255Charlie Mills (1888–1972), Trabrennfahrer 1996Motivgruppe: „Pferdesport“De Beern ()D047440nach einer 1296 erstmals erwähnten niederdeutschen Bezeichnung für BerneDorothea-Buck-Straße ()D315Dorothea Buck (1917–2019), Bildhauerin2022vorher: Emmy-Püttjer-Straße; die Umbenennung erfolgte wegen der Nähe Püttjers zum NationalsozialismusSenatsbeschluss vom 18. Mai 2022, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 43 vom 1. Juni 2022, abgerufen am 3. Juni 2022Dwasweg ()D242165nach einem Flurnamen 1925niederdeutsch dwa(r)s = querEbeersreye ()E001425nach einem Flurnamen1911Ebeer = Adebar, Rei, Reie oder Reye ist ein kleiner Wasserlauf Ebeersweg ()E002160in Anlehnung an die Ebeersreye 2002Eckerkoppel ()E0131245(im Stadtteil)nach einem Flurnamen 1950westlich der Schule Traberweg in WandsbekEckerwiese ()E335200in Anlehnung an die Eckerkoppel 2002 Eckweg ()E020275nach dem geknickten Verlauf der Straße vor 1938 Eggersweide ()E042675nach der vom 17. bis ins 20. Jahrhundert in Farmsen lebenden Bauernfamilie Eggers 1967Eichstück ()E06965nach dem Flurnamen Eichstück (oder Eckstück), der bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erwähnt wurde 1951Erpmannstieg ()E232140nach der Familie Erpmann, im 14. Jahrhundert Mitbesitzerin von Farmsen 1957Falbenweg ()F013125nach dem gleichnamigen Pferd1967Motivgruppe: „Pferdesport“Falkenhorst ()F019470nach dem Nest (Horst) des Falken 1947Farenlandstieg ()F289170in Anlehnung an die Straße Beim Farenland 1968 Farmsener Höhe ()F033555nach der erhöhten Lage im Stadtteil 1932Feldschmiede ()F066560zur Erinnerung an ein bei Bauarbeiten freigelegtes, aus dem 1. bis 3. Jahrhundert stammendes Dorf namentlich nicht bekannter Elbsweben 1954Motivgruppe: „Swebendorf“Fischotterstieg ()F136210nach dem gleichnamigen Pelztier1955Motivgruppe: „Pelztiere“Fohlenweide ()F178265nach der ehemaligen Nutzung 1967Motivgruppe: „Pferdesport“Friedrich-Ebert-Damm ()F230805Friedrich Ebert (1871–1925), SPD-Politiker 1945vor 1945: Grüner Weg, Adolf-Hitler-Damm; westlich der Straße Am Stadtrand in Wandsbek, zwischen Am Stadtrand und Tegelweg in Tonndorf, östlich des Tegelwegs in Farmsen-BerneGroße Wiese ()G274220nach einem Flurnamen1947Günter-Püstow-Straße ()G508465Günter Püstow (1930–2008), Straßenbauermeister 1951Püstow war 27 Jahre 1. Vorsitzender des Farmsener Turnvereins von 1926, außerdem Gründer des Freundeskreises Pflegeheim Farmsen und 25 Jahre dessen 1. Vorsitzender. Foto der Grabstätte auf dem Friedhof Volksdorf Gutswisch ()G352145nach einer zum Gut Berne gehörenden Wiese (niederdeutsch Wisch) 1953 Hagebökenholt ()H033140nach einem Flurnamen 1950niederdeutsch Hagebökenholt = HagebuchenholzHasenböge ()H167320nach einem Flurnamen 1937Hase leitet sich hier von Hass ab und bedeutet Moor oder Sumpf.Heidekrautweg ()H71985in Anlehnung an den Heidewinkel1972Heidewinkel ()H249210nach dem Verlauf der Straße in der ehemaligen Saselheide vor 1940Hermelinweg ()H709200nach dem gleichnamigen Raubtier 1970Motivgruppe: „Pelztiere“Heuorts Land ()H821305nach einem Flurnamen 1998Hohenberne ()H548745nach einem Flurnamen 1922Hollstücken ()H578140nach einem Flurnamen1949Hopfenhof ()H620215nach dem Flurnamen Hoppenhof1932Hornissenweg ()H641410nach dem gleichnamigen Insekt 1945Hörstenstieg ()H513110in Anlehnung an die Straße In den Hörsten1949Hudlemstraße ()H656240Hamburger Familie Hudlem, Besitzerin von Farmsen im 16. Jahrhundert 1933Iltisstieg ()I023120nach dem gleichnamigen Raubtier 1937Motivgruppe: „Pelztiere“Immenkamp ()I064255nach einem Flurnamen unter Verweis auf die früher hier vorhandenen Bienenvölker 1937In den Hörsten ()I079295nach der Flurbezeichnung In den Horsten, die einen trockenen Platz auf einer Wiese oder einen Gestrüppwald meint 1933In den Saal ()I080315nach einem Flurnamen 1922Ein Saal ist eine künstliche oder natürliche Viehtränke auf einem Feld.Ivo-Hauptmann-Ring ()I134435Ivo Hauptmann (1886–1973), Maler 1987Johannes-Frömming-Straße ()J141105(im Stadtteil)Johannes Frömming (1910–1996), Trabrennsportler 1999Ab der Straße Am Stadtrand liegt die südliche Straßenhälfte für ca. 55 Meter in Tonndorf, die nördliche Hälfte befindet sich in Wandsbek, auf weiteren ca. 35 Metern befindet sich die Straße komplett in Tonndorf, ehe sie vollständig auf das Gebiet von Farmsen-Berne übergeht.Karlshöher Weg ()K081650nach dem ehemaligen Hof „Bramfelderheide“, der von seinem damaligen Besitzer Carl Reimers in „Carlshöhe“ umbenannt wurde 1870Karstenskoppel ()K609190nach der in Farmsen ansässigen Familie Karstens 1989Kathenkoppel ()K103530nach einem Flurnamen vor 1938 Kiebitzhegen ()K149235nach der gleichnamigen Vogelart 1962Kleine Wiese ()K242250nach einem Flurnamen 1927Kolkwiese ()K347290nach einem Flurnamen mit zwei unterschiedlichen Bedeutungen: Kolk kann ein kleiner Teich, aber auch eine Vertiefung durch einen Wasserstrudel sein1954Kornpfad ()K381335nach einem Flurnamen 1922Krautgraben ()K409255nach einem Flurnamen 1947Kroneweg ()K547165Christian Krone (1878–1965), Gemeindevorsteher in Farmsen 1972Krumbeksweg ()K462140Ritter Marquard von Crumbeke, im 14. Jahrhundert Besitzer des Dorfes Farmsen 1933Kuhkoppel ()K493255nach einem Flurnamen1925Kupferdamm ()K5071265nach der Mitte des 19. Jahrhunderts hier betriebenen Kupferschmelze 1873Kupferdammbrücke ()–20in Anlehnung an den Kupferdamm1898überquert im Zuge des Kupferdamms die Mündung der Berner Au in den KupferteichLange Koppel ()L029130nach einem Flurnamen1927Langenbeern ()L036275nach einem Flurnamen1949Beern ist die frühere Schreibweise für Berne; nördliche Straßenhälfte in SaselLehmbrookweg ()L10665nach einem Flurnamen, der auf Lehmvorkommen und Ziegeleien hinweist 1935Lienaustraße