mini|Roman Shamov 2023 Roman Shamov (* 5. März 1968 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Sänger und Autor.
Leben mini|Lesung mit Anja Kretschmer beim „Scientia Mortuorum“ 2019 Shamov interessierte sich bereits in seiner Jugendzeit für Schauspiel und Musik. Sein künstlerisches Talent probierte er in Schultheateraufführungen und lokalen Bühnenproduktionen aus, bevor er sich für eine professionelle Karriere als Schauspieler entschied und eine fundierte Schauspielausbildung erhielt. Es folgten Engagements zu Theaterproduktionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er spielte mehrere Jahre am Maxim-Gorki-Theater, in zahlreichen Produktionen von und mit Ades Zabel am privaten Theater Berliner Kabarett Anstalt, am Theater Chur sowie am Schlossplatztheater.
Er wirkte außerdem in zahlreichen Filmen und Fernsehfilmen wie u. a. SOKO Wismar, Unser Charly, Polizeiruf 110, Die Rettungsflieger, Die Wache. Auch als Hörbuchsprecher machte sich Shamov einen Namen, so z. B. für Miami Weiss. Insane City von Steve Barry oder für Ruf der Rusalka von Lewis van Allington.
Bekannt wurde er auch als Mitglied der Bands The Weird Fishes und Meystersinger (mit Luci van Org) sowie als zweiter Vokalist von Rummelsnuff auf dem Album Halt durch!, des Weiteren als legendärer Barkeeper im Berliner Techno-Club Berghain.
Filmografie Filme 1997: Im Namen der Unschuld 1999: Wege in der Nacht 2001: Romeo 2001: Mein Vater, die Tunte 2003: Umsonst ist der Tod 2004: Eine unter Tausend 2004: Meine Tochter mein Leben 2005: Polizeiruf 110: Kleine Frau 2006: Ein Hauptgewinn für Papa 2008: Oury Jalloh 2011: Sechs auf einen Streich: Jorinde & Joringel 2011: Resonanz (Kurzfilm) 2013: White Lies 2013: Bela Kiss: Prologue 2014: Tigers 2016: Benni (Kurzfilm) 2016: Dengler: Am zwölften Tag 2017: Sissi ohne Franz (Kurzfilm) 2018: Phaedra 2018: Krauses Hoffnung 2024: Tram … wasch Dir vorm Sterben nochmal die Hände 2025: Hier war ich noch nie 2025: Die Party
Fernsehserien 1998: Hidden 1999: Kill 2001: Neues vom Bülowbogen (1 Folge) 2001: Streit um Drei (1 Folge) 2002: Nikola (1 Folge) 2002: Die Rettungsflieger (1 Folge) 2003: Die Wache (Folge Späte Erkenntnis) 2003: Ein starkes Team 2009: Unser Charly (Folge Chary zieht um) 2012, 2016: SOKO Wismar (Folgen Tod eines Rettungsschwimmers, Freispruch) 2013: Aktenzeichen XY (1 Folge) 2024: WIR (ZDF)
Theater 2001: Macbeth, Theater Chur Schweiz 2004: Superhelden des Global Village, Maxim Girko Theater Berlin 2006: Totaler Luxus, Sophiensäle Berlin 2007: Im Dickicht der Städte, West Germany Theater Kreuzberg 2008: Utopia Stock Exange, Sophiensäle Berlin 2009–2010: Am Anfang heiß ich Ende, Theater unterm Dach Berlin 2010: Ein Winterabend, Theater unterm Dach Berlin 2011–2013: Um nichts in der Welt, Theater unterm Dach Berlin 2014: Expedition in die Nähe- eine Zimmerreise, Theater unterm Dach Berlin 2014–2015: Es wird sicherlich bald sehr still sein in mir von Lukas Linder, Theater Chur Schweiz 2015: Fly Edith fly, BKA Theater Berlin 2021: Tatort Neukölln, BKA Theater Berlin 2021: Big 5 – Wir befürchten das Schlimmste, Schlossplatztheater Berlin 2023: Die Wolkenpumpe, Schlossplatztheater Berlin
Hörbücher (Auswahl)
2019: Rubel, Rotlicht und Raketenwerfer. Privatdetektiv Sven Rübels erster Fall. Von Bernd Hesse, Hörbuchmanufaktur Berlin, Spieldauer: 10 Std. 36 Min. 2020: Nach uns die Pinguine. Ein Weltuntergangskrimi. Von Hannes Stein, Hörbuchmanufaktur Berlin, Spieldauer: 5 Std. 51 Min. 2020: Der Gemüseflüsterer von Mainhattan. Detektiv Jürgen McBride. Von Leo Heller, Hörbuchmanufaktur Berlin, Spieldauer: 5 Std. 52 Min.
2021: Ruf der Rusalka, Die Fälle des Lewis van Allington. Band 1, von Stephan R. Bellem, Hörbuchmanufaktur Berlin, Spieldauer: 10 Std. 9 Min. 2022: Maske des Mondes, Die Fälle des Lewis van Allington. Band 2, von Stephan R. Bellem, Hörbuchmanufaktur Berlin, Spieldauer: 9 Std. 53 Min. 2022: Knochenjob! Von Sarah Adler, Hörbuchmanufaktur Berlin, Spieldauer: 8 Std. 26 Min. 2026 Krawall in mir freie Produktion, Spieldauer: 9 Std. 3 Min.
Literatur Stella Tringali: „West-Berlin war für mich wie der Mond“, Roman Shamov hat viel erlebt: jüdisches Trauma und eine Jugend in der DDR, künstlerische Krisen und familiäre Homophobie. Nun hat der Schauspieler alles aufgeschrieben. In: Berliner Zeitung, 18. Mai 2024, S. 16.
Weblinks
Eigene Website Roman Shamov bei Das Imperium Talent Agency Roman Shamov auf YouTube über seine Autobiografie
Einzelnachweise
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