mini|Blick auf Böbrach mini|Panoramablick auf Böbrach mini|Die Pfarrkirche St. Nikolaus
Böbrach ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Regen.
Geografie Geografische Lage Der gleichnamige Hauptort liegt in der Region Donau-Wald inmitten des Bayerischen Waldes etwa 17 km östlich von Viechtach, 14 km nordwestlich der Kreisstadt Regen und nur sechs Kilometer von Bodenmais entfernt, wo sich auch der nächste Bahnhof der Waldbahn befindet.
Gemeindegliederung Es gibt 30 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):
Es gibt nur die Gemarkung Böbrach.
Geschichte Bis zur Gemeindegründung Über die Ursprünge der Gemeinde ist nicht viel bekannt. 1607 wird in einem Gerichtsurteil eine Gemeinde Pebrach erwähnt, welche das Gemeindegebiet Maisried angliedert, welches zuvor zu Bodenmais gehörte.
Böbrach gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Viechtach im Kurfürstentum Bayern. Die gerichtlichen Zuständigkeiten waren hier zwischen dem Landgericht Viechtach und dem Landgericht Linden aufgeteilt. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Einwohnerentwicklung Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1611 auf 1648 um 37 Einwohner bzw. um 2,3 %. Jahr Einwohner 1970 1400 1987 1518 1991 1673 1995 1656 2000 1668 2005 1637 2010 1627 2015 1646 2020 1676 2023 1622
Politik Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus dem Ersten Bürgermeister und den Mitgliedern. Aufgrund der Ergebnisse der Gemeinderatswahl vom 8. März 2026 werden die 12 Gemeinderatsmitglieder seit dem 1. Mai 2026 von den folgenden vier Gruppierungen gestellt: CSU: 4 Sitze (35,7 % der Stimmen) Zukunft Böbrach (ZB): 4 Sitze (31,6 % der Stimmen) FW: 4 Sitze (32,8 % der Stimmen)
Bürgermeister Erster Bürgermeister ist seit 1. Mai 2020 Gerd Schönberger (CSU). Im Jahre 2026 wurde dieser mit 50,01 % der Stimmen wiedergewählt. Zweiter Bürgermeister ist Alois Weindl (FW), dritter Bürgermeister ist Erich Aschenbrenner (ZB).
Wappen
Bau- und Bodendenkmäler
Statistik Es gab im Jahr 2020 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 59 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 635. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keinen Betrieb, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2016 26 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 490 Hektar, davon waren 54 Hektar Ackerfläche und 437 Hektar Dauergrünfläche.
Verkehr Durch die 1890 eröffnete Bahnstrecke Gotteszell–Viechtach der Regentalbahn konnte der Ort bis 1991 mit Personenzügen über den Haltepunkt Böbrach auf der linken Seite des Schwarzen Regens erreicht werden. Der Ort wurde dabei bis in die 1980er Jahre über eine Fähre angebunden. Nach der Einstellung des regelmäßigen Personenverkehrs wurde die Strecke nur noch an Wochenenden von Ausflugszügen befahren. Am 13. September 2016 wurde der tägliche Personenverkehr, vorerst für zwei Jahre, wieder aufgenommen. Allerdings halten die Züge nicht in Böbrach, da seit der Stilllegung der Fähre der drei Kilometer westlich des Ortes gelegene Bahnhof Teisnach schneller zu erreichen ist.
Etwa fünf Kilometer östlich von Böbrach liegt der Haltepunkt Bodenmais an der Strecke Bodenmais–Zwiesel.
Böbrach liegt an der Staatsstraße 2136 von Patersdorf über Teisnach nach Bodenmais und etwa sieben Kilometer nordöstlich der Bundesstraßen B 85 und B 11.
Bildung Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2020): einen Kindergarten mit 57 Kindergartenplätzen und 63 Kindern eine Volksschule mit vier Lehrern und 63 Schülern
Weblinks
Homepage
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Regen Kategorie:Gemeindegründung 1818
Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)