+ Hinweise zur Nutzung der Liste Diese Liste enthält Musiker, Titel und deren Komponist(en), Datum des Eintritts in die Charts, Verweildauer in den Charts und höchste Position (abgekürzt HP, jeweils bezogen auf das Kalenderjahr). Die Voreinstellung erfolgt nach Ersteinstieg der Interpreten/Titel in die Top 10 der Charts. Darüber hinaus kann sie nach dem Interpreten, Titel, Charteinstieg, Verweildauer, Position und Label sortiert werden. Die Liste der Singles in den Race-Records-Charts 1947 enthält alle Songs von Singles, die im Kalenderjahr 1947 in der Kategorie Most Played Juke Box Race Records des Billboard gelistet wurden. Diese stellte den Vorläufer der 1949 eingeführten Billboard R&B Charts dar.

Hintergrund Seit den frühen 1940er Jahren war der Markt für sogenannte Race Records (also Platten afroamerikanischer Musiker für ein afroamerikanisches Publikum) so gewachsen, dass Billboard daran interessiert war, deren Umsatz zu messen.Michael Campbell Popular Music in America: The Beat Goes on. Wadsworth/Thomson Learning, 2005 „Race Music“ war ein Begriff, der bereits seit den 1920er-Jahren von der Plattenindustrie verwendet wurde.

Zunächst als Harlem Hit Parade und über die Verkäufe von Schallplatten ermittelte Billboard seit 1942 Charts für derartige Race Records.Billboard vom 26. Februar 2000 Die wöchentlichen Verkäufe wurden zuerst in einer nicht näher definierten Auswahl der „beliebtesten Plattenläden“ im New Yorker Stadtteil Harlem (der stark afroamerikanisch geprägt war) in einer informellen Umfrage erhoben.Michael Campbell: Popular Music in America: The Beat Goes On. Cengage Learning 2012, S. 160. 1944 waren Plattenläden in anderen Teilen der Vereinigten Staaten hinzugekommen.

Seit dem 17. Februar 1945 veröffentlichte Billboard statt dieser Verkaufscharts eine Chartermittlung der wöchentlich meistgespielten Titel in den Musikautomaten, der auf Berichten von solchen Jukebox-Betreibern in den Vereinigten Staaten beruhte, deren Standort Race Records erforderte; diese wurde unter dem Titel Most Played Juke Box Race Records veröffentlicht.Billboard vom 17. Februar 1945, S. 18 Im Juni 1949 wurde der Begriff Race in den Chartlisten ersetzt durch Rhythm and Blues.Nelson George: Black Music Charts: What's in a Name?. Billboard. Bd. 94 H. 25., 26. Juni 1982, S. 10

Im Jahr 1947 platzierten sich insgesamt 52 Songs.

Liste

Interpret TitelAutor(en) Charteinstieg Wochen HP Labelnummer Bemerkungenstyle="text-align:left;" and His Tympany Five Ain’t That Just Like a Woman (They’ll Do It Every Time)Claude Demetrius, Fleecie Moore 19.10.1946 18 1 Decca 23669 120px|zentriert|Louis Jordan Ain’t that just like a woman (1946)style="text-align:left;" and His Tympany Five Ain’t Nobody Here, But Us ChickensJoan Whitney, Alex Kramer 14.12.1946 27 2 Decca 23741„Man kann die Trickster-Helden-Figur erleben, die in Louis Jordans Hit-Song „Ain't Nobody Here but Us Chickens“ verwendet wird, der den Text eines alten Worksongs übernimmt, der bei Sklaven beliebt war.“Class: The Anthology, herausgegeben von Stanley Aronowitz, Michael J. Roberts. Wiley Brackwell 2018, S. 121style="text-align:left;" & His Tympany Five Choo Choo Ch’BoogieVaughn Horton, Denver Darling, Milt Gabler 17.08.1946 26 2 Decca 23810 120px|zentriert|Louis Jordan Choo Choo Ch'Boogie (1946)style="text-align:left;" Let the Good Times RollSam Theard, Fleecie Moore 23.12.1946 25 3 Decca 23741 „You Can't Get That No More“, eine Neufassung eines Titels, welchen [Sam Theard] ursprünglich für Tampa Red geschrieben hatte, wurde einer der größten Pop-Hits für Jordan 1944.Otto Fuchs: Bill Haley: Vater des Rock 'n' Roll. 2008, S. 110.style="text-align:left;" Trio The Christmas Song (Merry Christmas to You)Mel Tormé, Robert Wells 23.11.1946 6 4 Capitol 311 Mel Tormé und Bob Wells schrieben das Weihnachtslied 1944; die erste Aufnahme stammte vom King Cole Trio. „Vielleicht in den Händen eines geringeren Sängers als Nat Cole, wäre das Weihnachtslied kein sofortiger Klassiker geworden. Aber Cole kam erst 1946 als Meister-Song-Stilist auf seine Kosten.“Steve Sullivan: Encyclopedia of Great Popular Song Recordings, Band 1