Mokoomba ist eine Band aus Simbabwe. Sie tritt häufig in Europa und Nordamerika auf.
Geschichte Die Band wurde 2002 im Chinotimba Township von Victoria Falls von Schülern gegründet.Robin Denselow: Mokoomba: Zimbabwe’s new sound. theguardian.com vom 25. April 2013 (englisch), abgerufen am 4. Juni 2019 Der Name steht für den Respekt vor dem Sambesi und das Leben an diesem Fluss. Website der Band (englisch), abgerufen am 4. Juni 2019 Seit 2008 sind die Musiker professionell tätig.
Im Jahr 2008, nach einem Auftritt beim Music Crossroads InterRegional Festival im malawischen Lilongwe, erhielten sie die Einladung zu einer Europatournee und zu Aufnahmen für ein erstes Album. Kweseka erschien 2009. Die Lieder sind in unterschiedlichen Sprachen wie Chitonga, Ndebele, Chichewa, Luvale, Englisch und Shona geschrieben und handeln vom Leben in Simbabwe. Nach ihrer Europatour 2009 führte sie auch im Folgejahr eine Konzertreise nach Europa, wo sie auf vielen Festivals spielten. Ihr zweites Album Rising Tide wurde von der ivorischen Sängerin und Bassistin Manou Gallo produziert und erschien 2012. 13 Gastmusiker wirkten mit, unter anderem mit Blechblasinstrumenten, Kora und Cello.Mokoomba scales the height. dailynews.co.zw (englisch), abgerufen am 4. Juni 2019 Anschließend tourte Mokoomba erneut durch Europa, wo sie unter anderem auf dem WOMAD-Festival, dem Roskilde-Festival und dem Sziget-Festival auftraten.Mokoomba. afrika-karibik-fest.de, abgerufen am 4. Juni 2019 2017 entstand das selbstproduzierte Album Luyando (deutsch: „Mutterliebe“), das vorwiegend akustisch instrumentiert ist und hauptsächlich von Traditionen handelt, insbesondere aus der Heimatregion der Musiker. Anschließend unternahm Mokoomba eine weitere Tournee durch Europa und Nordamerika.
Stil mini|Mathias Muzaza (2011) Die Musik der Band enthält Elemente von Afropop – dominiert von Tonga-Rhythmen –, Funk und Reggae. Der Stil wird auch als Afro-Fusion bezeichnet. Weiterhin sind Einflüsse aus Lateinamerika und Westafrika vertreten. Viele Stücke werden im Call-and-Response-Modus vorgetragen.
Diskografie 2009: Kweseka 2012: Rising Tide 2017: Luyando
Auszeichnungen 2013: Best Newcomer, Songlines Music Awards 2017: Top of the World Album, Songlines Music Magazine 2018: Afro Pop Award 2018: Songlines Music Award (nominiert)
Dokumentarfilm 2010: Mokoomba: From One River Bank to Another. Von François Ducat und Frank Dalmat, 26 min.
Weblinks
Website der Band (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Popband Kategorie:Simbabwische Band