Lautulae sind in der römischen Mythologie die heißen Quellen, die das Eindringen der Sabiner in Rom zur Zeit des Romulus verhinderten.Ovid, Metamorphosen 14, 785–804; den Mythos schildert Ovid auch Fasten 1, 269–274. Sie lagen in der Nähe eines Janus-TempelsOvid, Metamorphosen 14, 785 „am Westabhange des Kapitols an der Straße, welche das forum Romanum mit dem forum Caesaris verband“.P. Ovidius Naso. Metamorphosen. Zweiter Band. Buch VIII–XV. Erklärt von Moritz Haupt und Otto Korn. 5. Auflage, Weidmann, Berlin 1975, S. 416 Die Göttin Venus hatte die Najaden der Lautulae um Mithilfe gebeten. Daraufhin führten diese dem Wasser Schwefel und Erdpech hinzu und ließen den Sabinern durch die Hitze des Wassers keinen Durchgang.

Bei Ovid erscheint der Name „Lautulae“ nicht, man kennt ihn von Varro.Marcus Terentius Varro, De lingua Latina 5, 156 Einzelnachweise

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