Die Schleppennachtschwalbe (Caprimulgus climacurus) ist eine Vogelart aus der Familie der Nachtschwalben (Caprimulgidae).Avibase
Sie kommt in Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, der Demokratischen Republik Kongo, der Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, der Republik Kongo, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda und der Zentralafrikanischen Republik vor.
Ihr Verbreitungsgebiet umfasst verschiedene Habitate mit semiaridem Klima, Wälder und buschbestandenes Grasland.N. Cleere: Long-tailed Nightjar (Caprimulgus climacurus), version 1.0. In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana (Herausgeber): Birds of the World. 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Caprimulgus climacurusT. Stevenson, J. Fanshawe: Birds of East Africa. Kenya, Tanzania, Uganda, Rwanda, and Burundi. Princeton University Press, 2002, ISBN 978-0-691-12665-4.
Beschreibung Die Schleppennachtschwalbe ist 28–43 cm groß, das Männchen wiegt zwischen 39 und 58 g, das Weibchen zwischen 35 und 61 g. Es gibt farbliche Variationen von blassbraun über braun und graubraun bis sandfarben gelbbraun.
Sie ähnelt der Gartennachtschwalbe und der Kurzschleppen-Nachtschwalbe mit weißen Flecken auf allen fünf Handschwingen, einer weißen Flügelbinde über den kleinen Armdecken, schmalem weißen Rand auf den äußeren Steuerfedern und weißen Spitzen auf den Armschwingen. Beide Geschlechter haben sehr lange zentrale Schwanzfedern (bis zu 28 cm).
Stimme Der Ruf des Männchens wird als sehr schnelles, langes und gleichmäßiges, fast rollendes Surren, deutlich schneller als bei anderen Nachtschwalben beschrieben, auch mit chong chong endend.
Geografische Variation Es werden folgende Unterarten anerkannt:IOC World Bird List 15.2 Nightjars, Oilbird, potoos, frogmouthsAviList Core Team. 2025. AviList: The Global Avian Checklist, v2025. AviList.v2025J. F. Clements, P. C. Rasmussen, T. S. Schulenberg, M. J. Iliff, J. A. Gerbracht, D. Lepage, A. Spencer, S. M. Billerman, B. L. Sullivan, M. Smith und C. L. Wood: The eBird/Clements Checklist of Birds of the world: v2025, 2025, Version 2025. Abgerufen am 23. Januar 2026 C. c. climacurus , 1824, Nominatform – Mauretanien und Senegal bis Sudan und Südsudan; Teilzieher bis Guinea C. c. sclateri (, 1927) – feuchte Regionen Westafrikas Sierra Leone bis Nigeria, Demokratische Republik Kongo, Uganda und Südsudan C. c. nigricans (, 1868) – um den Weißen Nil in Sudan (Kusti), bis Eritrea und Südsudan (Shambe-Nationalpark), auch Bahr el Zeraf und Sobat sowie Westen Äthiopiens
Lebensweise Die Nahrung besteht aus Käfern, Nachtfaltern, Fangschrecken, Ameisen, geflügelten Termiten, Grillen und Heuschrecken.
Die Brutzeit liegt in Senegal und wohl auch Gambia zwischen März und September, in Mali und Nigeria zwischen März und August und in Uganda zwischen Mai bis Juli.
Gefährdungssituation Die Schleppennachtschwalbe gilt als „nicht gefährdet“ (least concern).
Einzelnachweise
Weblinks
Schleppennachtschwalbe auf Briefmarken Featherbase
Kategorie:Nachtschwalben