8. Leichtathletik-Europameisterschaftenzentriert|100pxDisziplin Kugelstoßen der FrauenStadt Stadion NépstadionTeilnehmerinnen 14 Athletinnen aus 9 LändernWettkampfphase 30. AugustMedaillengewinnerinnen16px|Gold Gold Nadeschda Tschischowa ()16px|Silbermedaillen Silber Margitta Gummel ()16px|Bronzemedaillen Bronze Marita Lange () mini|hochkant=2.1|Das Népstadion bei einer Veranstaltung im Jahr 1953 Das Kugelstoßen der Frauen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1966 wurde am 30. August 1966 im Budapester Népstadion ausgetragen.

In diesem Wettbewerb errangen die Athletinnen aus der DDR mit Silber und Bronze zwei Medaillen. Europameisterin wurde Nadeschda Tschischowa aus der Sowjetunion. Margitta Gummel wurde Zweite, Marita Lange belegte Rang drei.

Bestehende Rekorde Weltrekord18,59 mKassel, BR Deutschland (heute Deutschland)19. September 1965, sport-record.de (englisch), abgerufen am 19. Juli 2022EuroparekordEM-Rekord18,55 mEM Belgrad, Jugoslawien12. September 1962 Der bestehende Meisterschaftsrekord der hier nicht anwesenden Tamara Press – siehe dazu auch Abschnitt "Problemfeld Geschlechtsstatus" unten – wurde bei diesen Europameisterschaften nicht erreicht. Nadeschda Tschischowas Siegesstoß von 17,22 m war um 1,33 m kürzer als dieser Rekord. Zum Welt- und Europarekord fehlten 1,37 m.

Problemfeld Geschlechtsstatus Diskussionen gab es um die Frage des Geschlechtsstatus: Sind alle Sportlerinnen, die bei den Frauenwettkämpfen antreten, tatsächlich, Frauen? Es hatte in der Vergangenheit vor allem bei den beiden überaus erfolgreichen sowjetischen Geschwistern Tamara und Irina Press sowie auch bei anderen Athletinnen, diesbezüglich Zweifel gegeben. Die beiden stellten sich den neu eingeführten sogenannten Sextests nicht, nahmen somit an diesen Europameisterschaften nicht teil und tauchten von da an nie mehr bei Wettkämpfen auf.Zwischen Mann und Frau: Die legendäre Diskuswerferin Tamara Press wird 70. Nie ohne ihren Rasierapparat. In: Die Welt 6. September 1966, welt.de, abgerufen am 19. Juli 2022

Durchführung Bei nur vierzehn Teilnehmerinnen verzichtete man auf eine Qualifikation, alle Athletinnen stellten sich gemeinsam zum Finale.

Finale mini|Vizeeuropameisterin Margitta Gummel – zwei Jahre später Olympiasiegerin 30. August 1966, 17.20 Uhr Platz Name Nation Weite (m) 1 Nadeschda Tschischowa 17,22 2 Margitta Gummel 17,05 3 Marita Lange 16,96 4 Galina Sybina 16,65 5 Marija Tschorbowa 15,97 6 Gertrud Schäfer 15,95 7 Marlene Fuchs 15,89 8 Ana Sălăgean 15,48 9 Judit Bognár 15,17 10 Ludmila Duchoňová 14,93 11 Mary Peters 14,81 12 Lidia Sharamovich 14,61 13 Judit Mikuss 14,35 14 Pina Thani 12,63 Die Europameisterin Nadeschda Tschischowa erzielte im Finale folgende Serie (x – ungültig): 17,22 m – 17,22 m – x – x – 16,55 m – 16,88 m – 16,65 m

Weblinks Budapest European Championships, european-athletics.org, abgerufen am 19. Juli 2022 European Athletics Championships Zürich 2014 – Statistics Handbook, European Championship 1966 Budapest, Women Shot put, slidelegend.com (englisch), S. 404 (PDF, 13.623 kB), abgerufen am 19. Juli 2022 Women Shot Put VIII European Championships 1966 Budapest (HUN), todor66.com, abgerufen am 19. Juli 2022 Track and Field Statistics, EM 1966, trackfield.brinkster.net, abgerufen am 19. Juli 2022 8. Leichtathletik-Europameisterschaften 1966 in Budapest, Ungarn, ifosta.de, abgerufen am 19. Juli 2022 1960 - 1972: Die "Press-Brothers", Beyer und Gummel, lawm.sportschau.de, abgerufen am 19. Juli 2022 Eine Viecherei. In: Der Spiegel 12. November 1967, spiegel.de, abgerufen am 19. Juli 2022

Videolinks EUROPEAN ATHLETICS 1966 BUDAPEST SHOT PUT WOMEN TCHIZOVA, youtube.com, abgerufen am 19. Juli 2022 966 European Championships shot put WOMEN, youtube.com, abgerufen am 19. Juli 2022 European Athletics In Budapest (1966), Bereich: 6:09 min bis 6:26 min, youtube.com, abgerufen am 19. Juli 2022

Einzelnachweise und Anmerkungen

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