Die Natalnachtschwalbe, auch Natal-Nachtschwalbe, (Caprimulgus natalensis) ist eine Vogelart aus der Familie der Nachtschwalben (Caprimulgidae).Avibase
Sie kommt in Angola, Äthiopien, Botswana, in der Demokratischen Republik Kongo, in Gabun, Gambia, Kamerun, Mali, Namibia, Sambia, Sierra Leone, Südafrika und Uganda vor.
Ihr Verbreitungsgebiet umfasst feuchtes Grasland und Sumpfgebiete von 600 bis 2200 m.N. Cleere, G. M. Kirwan und P. F. D. Boesman: Swamp Nightjar (Caprimulgus natalensis), version 2.0. In: B. K. Keeney (Herausgeber): Birds of the World. 2021, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Caprimulgus natalensisT. Stevenson, J. Fanshawe: Birds of East Africa. Kenya, Tanzania, Uganda, Rwanda, and Burundi. Princeton University Press, 2002, ISBN 978-0-691-12665-4.
Beschreibung mini|Natalnachtschwalben der Unterart accrae, Illustration Die Natalnachtschwalbe ist 20–24 cm groß, das Männchen wiegt 86 g und das Weibchen 65 g. Die Oberseite ist braun oder graubraun und kräftig mit großen unregelmäßigen dunkelbraunen Markierungen gefleckt. Die Natal-Nachtschwalbe ähnelt der Höhennachtschwalbe, ist aber nicht so dunkel, das Nackenband ist weniger deutlich. Sie kann auch mit der Gartennachtschwalbe verwechselt werden, hat aber breiteres Weiß an den Steuerfedern, keine weißen Flügelbinden und wirkt im Fluge kurzschwänzig.
Stimme Der Ruf des Männchens wird als gleichförmiges chop, chop, chop, chop beschrieben, vom Erdboden aus gerufen, sowie als melodisch lachendes whip hululululu im Fluge.
Geografische Variation Es werden folgende Unterarten anerkannt:IOC World Bird List 15.2 Nightjars, Oilbird, potoos, frogmouthsAviList Core Team. 2025. AviList: The Global Avian Checklist, v2025. AviList.v2025J. F. Clements, P. C. Rasmussen, T. S. Schulenberg, M. J. Iliff, J. A. Gerbracht, D. Lepage, A. Spencer, S. M. Billerman, B. L. Sullivan, M. Smith und C. L. Wood: The eBird/Clements Checklist of Birds of the world: v2025, 2025, Version 2025. Abgerufen am 23. Januar 2026 C. n. natalensis , 1845, Nominatform – verstreut in Gambia, Mali, Äthiopien, Gabun, Angola, in der Demokratischen Republik Kongo und in Südafrika C. n. accrae , 1875 – Küstenstreifen von Sierra Leone bis Kamerun Die UnterartenJ. L. Peters: Check-list of Birds of the World. Band 4, 1940.P. A. Clancey (Herausgeber). S.A.O.S. Checklist of Southern African Birds. Southern African Ornithological Society, 1980P. A. R. Hockey, W. R. J. Dean und P. G. Ryan (Herausgeber): Roberts’ Birds of Southern Africa. 7. Auflage, 2005Dickinson, E. C., and J. V. Remsen Jr. (Herausgeber): The Howard & Moore Complete Checklist of the Birds of the World. 4. Auflage, Band 1, 2013J. del Hoyo und N. J. Collar: HBW and BirdLife International Illustrated Checklist of the Birds of the World. Band 1: Non-passerines, 2014 Lynx Edicions and BirdLife International, doi:10.1111/jofo.12102, ISBN 978-84-96553-94-1 C. n. mpasa , 1954 – Sambia und C. n. carpi , 1954 – Angola, Sambia, Namibia und Botswana werden als Syn. für die Nominatform angesehen.
Lebensweise Die Nahrung besteht aus Nachtfaltern, Termiten und Käfern.
Die Brutzeit liegt in Sierra Leone im März, in Nigeria zwischen April bis Mai, in Kenia von April bis Juni und in Gabun von August bis Oktober.
Gefährdungssituation Die Natal-Nachtschwalbe gilt als „nicht gefährdet“ (least concern).
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Nachtschwalben